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2 (1833) Zusammengesetzte Mittel
Entstehung
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Einleitung

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cularcheorie hervorgehen. Wir sehen nun, daß die gleichartige Ver-keilung der Atome der aufgelösten Körper zwischen denen des Auf-lösungsmittels Erscheinungen hervorbringt, die, wenn sich die wirk-samen Körper und ihre Producte in der Auflösung erhalten, vollkom-men dieselben ftyn müssen, als wenn Verbindungen in allen Ver-hältnissen möglich wären. Berthollet's scharfsinnige Untersuchun-gen sind also weder der Theorie von den bestimmten Proportionen,noch den Ansichten der Corpusculartheorie entgegen.

Es ist noch übrig, von der elektro-chemischen Theorie aus, derCohäsion mit einigen Worten zu erwähnen, deren mechanische Er-scheinungen in den leßtern Zeiten mit so vielem Erfolge studirt wor-den sind. Es ist bewiesen worden, daß die unregelmäßige Form derKörper in ihren Atomen das Bestreben voraussetzt, sich vorzugsweisein gewissen Punkten mit einander in Berührung zu setzen, das heißt,daß sie von einer Polarität abhängt, welche folglich nur elektrisch odermagnetisch seyn kann, welche wir »'».dessen zu glauben durch keinenUmstand berechtigt sind. Da alle Atome eines Körpers eine gewissePolarität behalten, so müssen sie natürlich suchen, sich mit ihren ent-gegengesetzten Polen zu treffen, und man könnte in Folge ihrer Po-larität vermuchen, daß die CotM'on sich auf dieselbe Art bilde, wieder positiv elektrisirte Deckel des Elektrophors durch die negative Elek-tricität des Kuchens zurückgehalten wird, ohne gegenseitige Entladungoder Durchdringung. Von der andern Seite könnte man die chemi-sche Verbindung mit der Neutralisation der beiden entgegengesetztenElektricitäten vergleichen, welche entsteht, wenn die untere Belegungdes Kuchens mit der obern in Verbindung gesetzt wird.

Es ist indessen unmöglich, aus diesem elektrischen Gesichts-punkte die Ungleichheit dek Cohäsion bei den verschiedenen Körpernoder je nach verschiedenen Umständen in demselben Körper, so wiedie Modificationen der Cohäsion, wie Härte, Geschmeidigkeit, Zähig-keit, Sprödigkeit lc. zu erklären. Die Cohäsion scheint uon einerKraft abzuhängen, deren Wirkung nicht allein mechanisch, sondernauch chemisch ist, und welche den Verwandtschaften auf eine bemerk-liche Art entgegen wirkt und sie modificirt, und gerade vorzugsweisein den Auflösungen hat die Cohäsionökraft Gelegenheit, ihre chemi-schen Wirkungen zu äußern, wo sie oft eine schwächere Verwandt-schaft unterstützt, die durch das Bestreben, in den festen Zustandüberzugehen, eine stärkere überwindet.