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knäuelförmigen, acliselständigen, blumenblattlosen Blüthen; beimKauen auf der Zunge brennend, von bitterlichem Geschmack, undstarkem balsamischem Geruch.Ist im Juli zu sammeln.
Herba Cochleariae.
Das frische blühende Kraut ist im Frühling, nach der Ph.Bor. VII von der kultivirten Pflanze, zu sammeln.
Herba Conii.Herba Conii maculati. Herba Cicutae.
Das blühende, überall glatte Kraut mit mehrfach ßederspaltigen,an der Basis scheidenartigen Blättern, von denen die unteren mit röh-renartigen Stielen versehen, die oberen sitzend und fast gegenüberstehendsind; mit oval-länglichen, eingeschnitten-gesägten, fein stachelspitzigenletzten Lappen; doldenförmigen, kleinen, weissen Blüthen; fasthalbkugeligen Fruchtknoten, und mehr oder minder unreifen, mitgekerbten Leisten versehenen Früchten; von eigentümlichem widrigemGeruch.
Das ächte Kraut ist sehr leicht von demjenigen verwandterUmbelliferen, wie Anthriscus silvestris Iloffm., Chaerophyllum hir-sutum , bulbosum, temulum L., Aelhusa Cynapjium Ij., Cicula vi-rosa L. u. A. zu unterscheiden durch die gekerbten Leistendes Fruchtknotens oder der unreifen Frucht, die unter der Loupedeutlich hervortreten, und durch den eigentümlichen Geruch beim Be-feuchten des trocknen Krautes mit Aetzkalilauge; ausserdem vonden Anthriscus- und Chaerophyllum- Arten durch die Kahlheit allerTheile.
Das Kraut, welches bisher vor dem Ansetzen der Früchtezu sammeln war. ist im Sommer einzusammeln, und von dem braunoder roih gefleckten Stengel und den dickeren Aeste» zu befreien.
Das Pulver ist sogleich aus dem frisch getrockneten Krauteherzustellen, und nach Tab. C. -in gut verschlossenen Gefässen imDunkeln aufzubewahren.
Aufbewahrung: nach Tab. C. nicht über ein Jahr lang.Maximaldosis pro Gabe 0,%, pro Tag 2,0.
Herba Galeopsidis. mm*.
Das blühende Kraut von Galeopsis ochroleuca Lamarck mitvierkantigem, weichbehaartem, an den Gelenken nicht verdicktemStengel; gegenüberstehenden, gestielten, eirund - länglichen Blättern,