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ausgepreist und getrocknet,ner Farbe.
Sie sind von gelbliehgrii-
Schon seit einer langen Reihe von Jahren war man be-müht, die Theile in den Sennesblättern aufzufinden, welchedas Bauchgrimmen verursachen. Da es die beigemisch-ten Blattstiele, Balgkapseln oder Blätter, wie z. B. von Cy-nanchum Ar gel nicht waren, so glaubte man, dass es dieharzigen Bestandtheile der Sennesblätter sein müssten. Dieswurde von einigen Seiten bestätigt, wenn auch sehr irrthüm-lich, und die durch Maceration mit Weingeist theilweise vomHarz befreiten Blätter wurden zum Ueberfluss in den Arznei-schatz recipirt. Durch kalte, nicht lange ausdauernde Ma-ceration mit starkem Weingeist verlieren die Sennesblätteran ihrer Wirkung wenig, denn die nach kurzer Macerationgewonnene Tinktur wirkt sehr schwach purgirend und er-zeugt auch diesem Verhältnisse nach wenig belästigendesBauchgrimmen. Die Blätter werden durch Aussuchen undAbsieben von Stielen, Balgkapseln, Grusswerk gehörig ge-reinigt und ganz, wie sie sind, mit dem Weingeist 1 bis 2Tage macerirt. Dadurch verlieren sie 10 bis 15 Proc. anSubstanz. Nach dem Trocknen werden sie geschnitten auf-bewahrt. Sie bilden einen Bestandtheil der Spec. St. Germain.
Folia Stramoiiii.
Herba Stramonii; Dature, Stramoine; Herbe du diable; Thor-napple; Stechapfelkraut, Stramoniumblätter.
Ph. Bor. Gestielte, eiförmige, gezähnt-buchtige, glatte, ge-sättigt-grüne, narkotisch riechende Blätter. Sie werdengesammelt, wenn die Pflanze zu blühen anfängt, und mitVorsicht nicht über ein Jahr aufbewahrt.
Pb. Hamb., Ilann, Sax., SI. Mols.
Datnra Stramonium Linn. Stechapfel.
Solaneae. Pentandria Monogynia. llayne Arzng. 4. T. 7.
Diese einjährige narkotische Pflanze, wächst bei unsund durch ganz Europa an Wegen, auf Schutthaufen, wü-sten Stellen. Sie treibt 2 bis 3 Fuss hohe ästige Stengel.Die Blätter sind gross, bis zur Länge einer Spanne, gestielt,breit, eilörmig, am Rande ungleich buehtiggezäfmt, spitz,