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Folia Salviae.
Herba Salviae; Sauge; Small Garden-Sage, Sage;Salbenblätter, Salbei.
Pll. Bor* Gestielte, lancettßrmige, stumpfe, ganze, schwach-gekerbte, runzlige, etwas zottig behaarte Blätter, von ge-würzhaftem Gerüche und bitterem zusammenziehendenGeschmack. Sie werden vor der Blüthe eingesammelt.
Pli. Hau»»., flau»., Sax., SI. Mols.
Snlvia ©ffieinalis Linn. Salbei, Salvei.
Labiatae. Diandria Monogynia. Hayne Arzng. 6. T. 1.
Diese 1 bis 2 Fuss hohe, perennirende, strauchartigePflanze ist im südlichen Europa zu Hause und wird in Gär-ten häufig gezogen. Sie dauert bei uns im härtesten Win-ter aus, vermehrt sich durch Samen und durch Zertheilungder Wurzeln (im Frühjahr). Von den vielen Spielarten istdie mit grossen breiten Blättern und fast 2 Fuss hohen Sten-geln die beste. Die Blätter, welche wie bei den übrigen Labia-ten an einem 4kantigen Stengel gegenüberstehen, sind ge-stielt, ei-lancettförmig, schwachgekerbt, runzlig, etwas dick,auf beiden Seiten mit weichen Haaren besetzt und graugrün,Per Geruch ist durchdringend balsamisch-kamferartig, derGeschmack etwas bitter gewürzhaft-zusammenziebend. Siewerden im Mai bis Juni vor dem Ausbruch der Blüthe ge-sammelt, getrocknet und geschnitten, durch Absieben vondem wollig-haarigen Staube befreit, so wie auch als ein mit-telfeines Pulver in gut verstopften blechernen oder gläsernenGefässen aufbewahrt.
Frische und an der Sonne gut ausgetrocknete Blätter enthieltenin 100 Th.: flüchtiges Oel 0,6; Gerbstoff 5,0; gerbstoffhaltiges Satz-mehl 1,6; gummiähnlichen Stoff 6,2; Harz 5,6; Extraktivstoff 12,0;Eiweissstoff 2,2; kleberartigen Stoff 1,4; pflanzensaure, phosphorsaureund Spuren salpetersaurer Kali- und Kalksalze 1,7; Pflanzenfaser 60,5;Wasser 3,2.
Folia Sennae.
Feuilles de Sine; Sennaleaves; Sennesblätter.
Ph. MSov- Längliche, spitze, stachelspitzige, am Rande ein-gebogene, geäderte, glatte, blassgrüne, eigenthümlich rie-chende und etwas bitter schmeckende Blättchen von Cas-