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1 (1855)
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1148
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.ItitflstiiM regia Linn. Wallnussbaum.

Juglandeae Cand. Monoecia Polyandria. Hayne Arzng. 13. T. 17.

Der Wallnussbaum ist ursprünglich in Persien zu Hause.Von da ist er nach Europa gebracht worden. Die im Junigesammelten und getrockneten Blätter werden geschnittenaufbewahrt. 3 Th. frische geben 1 Th. trockne.

Ueber die Bestandtheile der Früchte und der Fruchtschalen desWallnussbaumes siehe unter Extract. Juglandis. Der reife Kern derFrüchte enthalt gegen 50 Proc. fettes hellgelbliches mildschmecken-des Oel von ungefähr 0,925 spec. Gew., welches an der Luft schnelltrocknet und ranzig wird. Früher war es unter dem Namen OleumJuglandium officinell. In seiner Stelle pflegt man gemeinlich dasOleum Papaveris zu dispensiren.

Syrupus fol. Juglandis ist eine Lösung von 10 Gran Extract.Jug. fol. in 1 Unz Syrup. Sacchar.

Jnfusum Juglandis compositum Schwediaur: 2 Unz. Nuss-baumblätter und ebensoviel Nussbaumrinde werden aufgekocht undin 96 Unz. derKoIatur 1^ Unz. Chlorcalcium gelöst. Wird zu Bädern ge-braucht.

Folia I^atiro-Cerasi recentia.

Frische Kirschlorbeerblätter.

Pll. Hann. Sie werden in den Monaten Juli und August,in welcher Zeil sie am blausäurereichsten sind, gesammelt.

Pli. llamli., Sax., Sl. Ilols-

l'i'iinii.« Iiaurocerasus Linn. Ki/schlorbeer.

Amygdaleae. Juss. Jcosandria Monogynia. Hayne Arzng. 4. T. 41.

Der Kirschlorbeer ist ein Baum von mittlerer Grösse.Er ist in Kleinasien zu Hause, wo ihn Beton 1546 zuerstfand. Später kam er nach Europa, wo er häufig in denGärten wegen seiner schönen Blätter gezogen wird. DieBlätter stehen abwechselnd an den Zweigen, sind kurz ge-stielt, eirund-lanzettförmig, ungetheilt, 4 bis 6 Zoll lang, 2bis 2 ^ Zoll breit, sehr klein gesägt, am Kande etwas zurück-gebogen, saftig, ziemlich steif, lederartig, auf der oberenSeite glänzend und lebhaft grün, auf der unteren blässer.Im frischen Zustande haben sie unverletzt einen kaum merk-lichen, zerschnitten oder zwischen den Fingern gerieben ei-nen starken Bittermandelgeruch und einen bitteren, etwas