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trotte in einem bedeckten Gefässe mit warmem Wasserauswaschen, bis das Wasser geschmacklos abläuft, unddann auf ein papiernes Filter bringen, welches mit Fliess-papier , das mit Weingeist befeuchtet ist, bedeckt wird.Alsdann soll der Niederschlag zwischen Papierscheibengepresst und in Papier gehüllt vor dem Luftzutritt be-wahrt an einem warmen Orte getrocknet werden. Die
Pll. Sl. Hols» lässl dagegen die warmen Lösungen zu-sammenmischen, den Niederschlag erst mit Wasser, dannmit höchstrektif. Weingeist aussiissen und schnell zwi-schen Fliesspapier in gelinder Wärme trocknen.
Pll. Hamll. Eine Lösung aus zwei Unz. zweifachkoh-lensaurem Natron in drittehalb Pfd heissem de-still. Wasser wird in eine gläserne enghalsige 5 bis6 Pfd.-Flasche gelhan und dann allmählig und vorsich-tig unter öfterem Umschütleln mit einer Lösung aus dreiUnz. krystall, schwefelsaurem Eisenoxydul insechs Unz. heissem Wasser versetzt, so dass dasheftig entwickelte Kohlensäuregas den leeren Theil derFlasche ausfüllt. Alsdann wird die Flasche zugepfropftund eine Stunde bei Seife gesetzt. Die überstehende Flüs-sigkeit wird nun von dem weisslichen Präcipitate abge-gossen, die Flasche mehrere Male mit kaltem gekochtenWasser gefüllt und das Flüssige wiederholt abgegossen,bis der Niederschlag gut ausgewaschen ist. Mit Hülfeeines Filters und endlich der Presse wird das Flüssigesoviel als möglich abgesondert und zwischen Lagen Fliess-papier, vor dem Zutritt der Luft bewahrt, bei sehr gelin-der Wärme getrocknet und in einem verstopften Glaseaufbewahrt. — Wenn zum äusseren Gebrauch JPerVVtni
carbonicum suh forma pultacea (^breiiges
kohlensaures EisenJ verschrieben ist, wird das bläulichweisse, nach der oben angegebenen Menge und Art ge-wonnene, ungefähr anderthalb Un%. betragende Präcipi-lat gut ausgesüssl, zum grössten Theile von der Flüs-sigkeit befreit, also nicht trocken in ein Glas mit weiterOrffnung und gläsernem Pfropfen gethan und in mit et-was Honig vermischtes Wasser gelegt dispensirt. — Dastrockne Ferrum oxydatum fuscum soll ein sehr feines röth-lichbraunes Pulver sein.
Das Eisenoxyd wird schon im 8ten Jahrhundert vonGerber erwähnt, ist aber erst vor 200 Jahren in den Arz-neischatz aufgenommen worden.
Das Ferrum oxydatum fuscum ist kein reines Eisenoxyd,