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gemischten und filtrirten Flüssigkeiten werden £ abdestil-lirt und der Rückstand im Dampßade zur zweiten Ex-traktkonsistenz eingedampft. Grünlich braunes, in Was-ser unlösliches Extrakt.
Das mittelst Weingeist oder Aether gewonnene Extraktenthält die scharfen harzigen Bestandtheile der Seidelbast-rinde. Es wird zu Salben und Pflastermischungen, beson-ders aber zur Darstellung des sogenannten Gichtpapiers ge-braucht. Die einfachste Darstellungsweise ist die, die Rindein kleine schmale Querstreifen zu schneiden, im Mörser mitWeingeist befeuchtet (um das Stäuben zu verhindern) zueiner fasrigen filzigen Masse zu zerstampfen und diese indem Seite 1002 beschriebenen Aetherextraktionsapparate miteiner Mischung aus gleichen Theilen Weingeist (spec. Gew.0,820 bis 0,825) und Aether (spec. Gew. 0,725 bis 0,730) zuextrahiren. Die Rindenmasse wird hierzu in den Cylinderrecht fest eingedrückt. Ausbeute: (Ph. Hamb.) 12,5 Proc.,(Ph. Bor.~) 8 bis 9 Proc.
Eine gute Mischung zu Gichtpapier ist: 3 Unz. Adept, 1| Unz. Ceraalb,, i Unz. Colophonium, 1 Unz. Cetaceum, 30 Gran Extract. Meierei.Vergl. S. 808.
i:\trac tum Jlillt iolii.
Schaafgarbenextrakt.
PIl. Ilailil»., Sax. Es wird aus Herba Millefolii wie Ex-tract. Absinthii bereitet.
Ph. II aiiu , SI. Hols. Es wird aus Herba und FloraMillefolii wie Extract. Absinthii bereitet.
Ausbeute durchschnittlich 22 Proc.
Evtractiiiu jflyrrlifie.
Myrrhenextrakt.
Pll. Bill'., Illtllt!.. Sax., 81. Hol*. Es wird aus der
Myrrhe wie das Extract. Aloes bereitet. Röthlich gelbesoder röthlich braunes Pulver, mit Wasser eine etwas trübeLösung gebend.
Myrrhe verhält sich beim Behandeln mit Wasser andersals die Aloe. Der harzige Bestandtheil der Myrrhe ist nicht
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