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Ph. 81. Hol»., Hann. Zwölf Pfd geschnittene fri-sche Queckenwurzel werden unter allmähligem Zu-setzen von neun Pfd (sechs Pfd Ph. Hann.^ Was-ser Verstössen. Der ausgepresste Saft wird nach einereinzigen Aufkochung, wodurch der Eiweissstoff abscheidet,kolirt und bei gelinder Wärme zur Dicke des frischenHonigs abgedampft.
Durch Auflösen eines gut nnd schnell bereiteten Exfract.Graminis in | Wasser erhält man eine ganz vorzüglicheMellngo. Wird diese aus der frischen Wurzel bereitet, sogeschehe die Darstellung in kürzester Zeit (vergl. unter Ex-fract. Graminis). Damit sie sich gut halte, hat man ihr dieKonsistenz eines sehr dickfliessenden Syrups zu gehen. Willman durch Absetzen reinigen, so darf dies nur mit der zueinem dünnen Syrup eingedampften Extraktbrühe und aneinem kühlen Orte geschehen.
Extractum 4»ratioh*N
Gottesgnadenkraut - oder Gratiolaextrakt.
Pil. Bor., Hann., Sax., 81. Hols. Es wird aus demfrischen Kraute der Gratiola officinalis L. wie des Extract.Aconili bereitet und vorsichtig aufbewahrt. Es giebt mitWasser eine trübe Lösung.
Pll. Ilaill!». Bereitungsart wie die des Extract. Cheüdonii.
Dieses drastisch wirkende Extrakt enthält unter ande-ren Bestandtheilen hygroskopische pflanzensaure Salze undHarze. Extraktausbeute: durchschnittlich 5 Proo. Be-reitungszeit: August.
Ivvtractiiiii Guajäci ligni.
Guajak- oder Franzosenholzextrakt.
Ph. Sax. Es wird aus dem Guajakholze wie das Exlr.Cascarillae bereitet.
Vergl. S. 997. Durch eine gelinde Kochung wird dieExtraktausbeute grösser.