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Elixir Proprietatis sine Aciclo.
Ml, II iE IUI. Aloe, Safran, Myrrhe, von jedem eineUnz, Kali tartaricum dreiUnz., werden mit sieben Unz.destill. Wasser und vierzehn Unz. rektif. Wein-geist 3 Tage hindurch digerirt (und dann wahrschein-lich kolirt).
Elixir viscerale Hoffmanni.
Elixir temperatum s. balsamicum Hoffmanni; HoffmannsVisceralelixir.
JPll. llailll. Karduibenedikten-, Kaskarill-, Tau-sendguldenkraut-, Enzian- und Myrrhen-Ex-trakt, von jedem zwei Drachm., werden in zwei Pfd.Malagawein und acht Unz. Tinct. Cort. Aurantior. ge-löst. — Wird diesem Elixir eine halbe Unz. essig-saures Kali zugesetzt, so erhält man das Elixir vis-cerale Kleinii.
PIl. Sax. Vier Unz. Pomeranzenschalen, eine Unz.reine Poltasche, werden mit zwei Pfd Malagaweinund zwei Unz. Pomeranzentinktur 3 Tage gelinddigerirt und der Kolalur Enzian-, Tausendgülden-kraut-, und Karduibenediklen-Extrakt, von jedemeine Unz., zugesetzt. Nachdem digerirt ist, wird durchein wollenes Tuch kolirt.
Emplastra.
Emplätre; Plaster; Pflaster.
Allgemeine Bemerkungen
über Pflaster, ihre Darstellung, Mischung, Konservirung,
Dispensation etc.
Pflaster nennt man in der pharmaceulischen Praxis solcheSubstanzen, welche eine härtere oder zähere Konsistenz als die Sal-ben haben und dazu dienen, über Zeug oder Leder in dünner Lageausgestrichen auf die äusseren Theile des menschlichen Körpers zugewissen Heilzwecken gelegt zu werden. Die Bestandtheile der Pfla-ster können sehr mannigfaltig sein In den meisten Fällen sind Wachs,Harze, Gummiharze, Fette, mit Bleioxyd gekochte Fette und ähnlicheStoffe die hauptsächlichsten.
Es lassen sich 3 Pflasterkonsistenzgrade unterscheiden.