K
- 919 -
niederfällt. Dieses letztere vermag jedoch nicht die ganzeMenge Kohlensäure aus dem kohlensauren Alkali aufzuneh-men und die Hälfte derselben entweicht gasförmig. Aus2(CuO,SO s )+Aq. und 2(KaO,C0 2 ) entstehen 2(KaO,S0 5 )und 2CuO,C0 2 +HO und CO 1 .
Das kohlensaure Kupferoxyd ist ein geschmackloses blass-grünes, in Wasser unlösliches Pulver, löslich in Aetzammon.Säuren lösen es unter Aufbrausen. Die Formel des Salzesist 2CuO,C0 2 -fHO. Das Aeq.-Gew. 110,6.
Prüfung auf Reinheit. Eisenoxyd bleibt als Rück-stand beim Auflösen in Aetzammonflüssigkeit. Zinkoxydfindet man, wenn das kohlensaure Kupferoxyd in stark ver-dünnter Salpetersäure gelöst, aus dieser Lösung das Ku-pferoxyd durch Zusatz von Kalilauge im Ueberschuss ge-fällt, der Niederschlag entfernt und das Filtrat mit Schwe-felammon versetzt wird. Entsteht dadurch ein weisser Nie-derschlag, so ist Zink zugegen.
Cuprum sulphurico-ammoniatum.
CuO,2NH 6 ,SO s -f-HO;Ammoniacumcuprico-sulphuricumPÄ.Bor., Cuprum ammoniacale, Sulphas cupricus ammoniacalis;Cuivre sulfurique ammonie, Sulfate de Cuivre ammoniacale; Sul-phale of Copper and Ammonia, Ammoniosulfate of Copper, Ammo-nialed Copper; schwefelsaures Kupferoxyd-Ammon,Ammoniakkupfer, Kupfersalmiak.
JPll. Bor. Eine Unz. reines schwefelsaures Kupfer-oxyd wird in einem zugestopften Glase mit drei Unz.Aetzammonflüssigkeit bis zur Auflösung durchschüt-telt, die Lösung durch Fliesspapier filtrirt, sechs Unz.höchstrekt. Weingeist dazugegossen und damit ge-schüttelt. Der dadurch entstehende Niederschlag wirdmittelst eines Filters abgesondert, zwischen Fliesspapierohne Wärme getrocknet und in einem gut zu verschlies-senden Gefässe vorsichtig aufbewahrt. Es ist ein dunkel-blaues krystallinisches Pulver.
Ph. HrtBuB». Zwei Unz. zerriebenes schwefelsauresKupferoxyd werden in 5 Unz. oder der hinreichen-den Menge Aetzammonflüssigkeit gelöst, so dass deranfänglich entstehende Niederschlag wieder gelöst wird.