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lässt sich zwar leichter und feiner pulvern, dürfte aber zumedicinischen Zwecken nicht anwendbar sein. Ein Trock-nen der Kubeben bei einer über die mittlere Temperaturweit hinausgehende Wärme vor dem Pulvern ist nicht em-pfehlenswerth, weil dadurch die Verharzung des flüchtigenOels beschleunigt wird.
Das Kubebin (C 34 H 17 0'°) ist ein in den Kubeben gefundenergeruch- und geschmackloser, nicht flüchtiger, krystallinischer, farb-loser, in kaltem Wasser und Weingeist kaum, in heissem Weingeistäusserst leicht löslicher, dem Piperin sehr ähnlicher Körper. Kr wirddurch Behandeln des mit starkem Weingeist gewonnenen Extraktsder Cubeben mit kochendem Weingeist von 0,9 spec. Gew. und Ko-liren der noch heissen Lösung gewonnen. Nach dem Erkalten schei-det sich das Kubebin kristallinisch ab. Durch Auflösen in Weingeistund Behandeln mit Thierkohle wird es völlig gereinigt.
Ueber Oel und Extrakt aus den Kubeben siehe unter Oleum undExtract. Cubcbarum.
Die Kubeben werden meist als Pulver dispensirt, im Handverkaufauch wohl ganz unter dem Namen Schwindelkörner gegen Kopf-weh gefordert.
Cuprum.
Aes cyprium, Venus; Cuivre; Copper; Kupfer.
Pll. Sl. Hols. Das Kupfer wird in Bergwerken aus Er-zen geschmolzen. Es ist ein dehnbares rothes Metall von8,78 bis 8,89 spec. Gew. Das reine Kupfer wird vonkochender Schwefelsäure, welche mit ^ TA. Wasser ver-dünnt ist, gänzlich aufgelöst. Die Lösung giebt beim Zu-tröpfeln von Aefz-ammonfliissigkeit einen blauen Nieder-schlag, welcher im Ueberschuss von Aetzammonflüssigkeit,ohne einen Rückstand zu lassen, gelöst wird.
Pll. B»r 9 IIanii. ? ü»av.
Das Kupfer scheint eher bekannt gewesen zu sein alsdas Eisen, und wurde schon von den ältesten Völkern zuGeschirren, Schneidewerkzeugen, Waffen etc. verarbeitet. Eshat seinen Namen von der Insel Cypern, von wo es diealten Griechen und Römer in grösster Menge bezogen.
In der Natur ist das Kupfer ziemlich verbreitet. Manfindet es gediegen, sogar krystallisirt in Würfeln, Oktae-dern etc., vererzt krystallisirt oder amorph, z. B. oxydirt als
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