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einreicht. Diese Einrichtung ist nothwendig, um der wennauch geringen Tension der Essigdämpfe und der einge-schlossenen Luft Spielraum zulassen, und dem Zerspren-gen des Apparats vorzubeugen. Was an Essigdämpfen beimangelhafter Abkühlung durch die Röhre a etwa entweichen
sollte, wird in der Flasche c si-cher verdichtet. Bei anhaltenderAbkühlung der Vorlage genügt^^^ ' auch beistehender Apparat. Nach-
/MUMHÖHF dem die den Retortenhals _ um-fassende Kolbenmündung mit ei-nem derben Lutum aus Roggen-mehl Leinmehl und Wasser oder besser mit Streifen feuch-ter Blase und Bindfaden verschlossen ist, wird das Sandbadgeheizt. Zwischen 105 und 107» C. beginnt der nun eineklare Flüssigkeit bildende Retorteninhalt zu kochen. DieTemperatur der kochenden Flüssigkeit steigt dann allmähligin dem Maasse als diese an Koncentration zunimmt und hat120° erreicht, wenn 33 Unzen übergegangen sind. Da essehr schwierig ist, in einem Kolben von einigem Umfangedas Gewicht des Destillats zu bestimmen, so ist es beque-mer, den Göttling'schen Kühlapparat (s. S. 163) zu gebrau-chen. Ist die Kühlröhre A zu eng, um den Retortenhals ein-münden zu lassen, so verlängert man diesen durch einenVorstoss oder Allonge von Trichterform, dessen engeres Endein die Kühlröhre eingeschoben werde» kann. Zu solchenAllongen eignen sich recht gut die Glasglocken aus den