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Abschliessen anderer schädlichen Einflüsse, nicht vollkom-men in der pharmaceutischen Praxis sich bewerkstelligenlässt. Schränke und andere schattige Räume werden dasLicht hinreichend abhalten, ebenso dunkelgefärbte Gläser,Blechbüchsen, Holzgefässe. Gelbe Gläser zur Aufbewahrungwässriger Flüssigkeiten sind vielseitig empfohlen worden.
Warme und Elektricität der atmosphärischen Luft un-terstützen die Gährung oder sie reichen auch wohl hin, alsGährungserreger zu wirken. Hierbei ist an das Ozon zuzu erinnern (S. unter Phosphorus). Die Wärme vermehrtbesonders die Verflüchtigung flüchtiger Stoffe. Deshalbwählt man schattige Räume von kaum mittlerer Temperaturfür die Aufbewahrung der Vorräthe. Sind diese Räumezugleich trocken und lassen sie eine öftere Durchlüftung(bei trockenem Wetter) zu, so sind alle notwendigen Er-fordernisse, die man daran machen kann, erfüllt.
Die Konservirung der Arzneikörper wird ferner dadurchermöglicht, dass man entweder aus ihnen die Stoffe entfernt,welche ohne alle medicinische Wirksamkeit zu haben zurZersetzung geneigt sind, oder dass man sie in Stoffe ein-hüllt oder damit vermischt, welche verderbliche Einflüsseabhalten oder paralisiren. Hierbei wird nur zu oft die che-mische Natur dieser Präservative übersehen und der Zer-setzung eher Vorschub geleistet als solche abgehalten. Wein-geist z. B. widersteht vorzüglich der Gährung, wenn er ingewisser Koncentration und Menge angewendet wird, imstark verdünnten Zustande unterliegt er dagegen ausseror-dentlich leicht der Gährung und Zersetzung. Die TincturaRhei aquosa und einige spirituöse Wässer einiger Pharma-kopoeen, dienen hierzu als Beläge. Die Neigung des sehrverdünnten Weingeistes, unter Einfluss der Luft und desLichts sich zu zersetzen, wird von ihm auf die mit ihm ver-mischten Stoffe übertragen, so dass diese mit wenigemWeingeist vermischt eher verderben, als wenn sie nicht damitvermischt sind. Daher ist e3 sehr einfältig, Vorräthe destil-lirter Pflanzenwässer durch Vermischen von weingeistigenLösungen ätherischer Oele mit Wasser herzustellen. DerZucker verhält sich ähnlich dem Weingeist, wenn er in ge-