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1 (1855)
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gelöst) mit essigsaurer Bleioxydlösung versetzt, das sich aus-scheidende gerbestoffsaure Bleioxyd durch Filtration getrennt,und aus dem Filtrat das überschüssig zugesetzte Bleisalzmit Schwefelwasserstoff gefällt. Aus der klaren Lösungwird nun das Alkaloid mittelst Natron gefällt.

Unorganische Bestandteile der Pflanzen.

Ausser den bis jetzt aufgeführten Stoffen enthalten die Pflan-zen Stoffe, welche sie aus der unorganischen Natur währendihres Lebensprocesses aufnehmen. Man nennt die meistenderselben auch Aschenbestandtheile, weil sie nach der Ein-äscherung, grössten Theils die Asche ausmachend, zurück-bleiben.

Das Wasser, der Hauptbestandteil der Pflanzensäfte,beträgt in den Pflanzen oft bis 90 Procent und geht durchTrocknen derselben verloren. Die Temperatur, bei welcherdas Trocknen der Vegetabilien mit flüchtigen Bestandteilenzulässig ist, darf -f- 35° C. nicht übersteigen.

Von den Alkalien zeigt sich Ammon im Frühlingssaftevieler Bäume und der AVeinrebe, verschwindet aber hieraufmit dem Fortschreiten des Assimilationsprocesses. Die an-deren Alkalien, Kali und Natron, findet man an anorga-nische und organische Säuren gebunden oft in grosser Mengein den Pflanzen, daher die Gewinnung der Pottasche undder Soda aus den Aschen der Pflanzen. Die Strand- undMeerpflanzen enthalten in grösster Menge das Natron (zwi-schen 2033 Proc. in der Asche).

Die Erden, besonders die Kalkerde fehlt in den we-nigsten Pflanzen. Am häufigsten ist der oxalsaure Kalk£bei Rumex, Oxalis, RAeurnJ in den Pflanzenzellen in nadeiför-migen bündelartig vereinigten oder oktaedrischen Krystallenanzutreffen. Der kohlensaure und schwefelsaure Kalk kommtgleichfalls in seinen Krystallformen darin abgelagert sehrhäufig vor. In Gesellschaft des Kalks findet sich auch dieBittererde, besonders in den Samen der Getreidearten.

Von den Metallen ist Eisen und Mangan noch amhäufigsten vertreten, jedoch nur immer in geringen Mengen.

Alle diese Basen sind in den P/Ianzentheilen entwedermit organischen Säuren oder anorganischen, wie Kieselsäure,