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längerer Axe, also längeren Seitenkanten und kürzeren End-kanten und einer solchen mit kürzerer Axe, also kürzeren Sei-tenkanten und längeren Endkanten. Es giebt stumpfere und6pitzere Oktaeder, eine stumpfere Abänderung des Quadrat-oktaeders ist Fig. 31.
Hemiedrische Form des Quadratoktaeders ist z. B. dasirreguläre quadratische Tetraeder, ein auf die Hälfteseiner Fläche reducirtes Quadratoktaeder, Fig. 32, eine drei-seitige Pyramide mit gleichen gleichschenklig-dreiseitigenFlächen mit 2 parallelen Endkanten, 4 geneigten Seitenkan-ten und 4 gleichen dreikantigen aber ungleichkantigen Ecken.Die Hauptaxe liegt zwischen den beiden parallelen Kanten.Diese Form kommt fast gar nicht vor.
Das hexagonale System.
Die Grundform des hexagonalen Systems ist entwederdas Dihexaeder oder das Rhomboeder.
Das Dihexaeder, doppelte sechsseitige Pyramide, hexa-gonale Pyramide, gleichschenklig-sechsseitige Pyramide, Di-rhomboeder, Fig. 33, dessen Flächen gleich und ähnlich undgleichschenklich-dreiseitig sind, mit 12 gleichen Endkanten,6 gleichen in einer Ebene liegenden Seitenkanten (Grund-kanten), 2 gleichkantig-sechskantigen Endecken und 6 un-gleichkantig-vierkantigen Seitenecken. Die Hauptaxe gehtdurch die beiden Endecken. Je nachdem die Hauptaxe a b }Fig. 34, länger oder kürzer als die Nebenaxen, horizontalenAxen (km ß li, fg), ist, ist das Dihexaeder ein spitzeres oderstumpferes. Durch gerade Abstumpfung der 6 Seitenkantendes Dihexaeders entsteht die
dihexaedrische Säule, hexagonale Säule oder hexa-gonales Prisma mit den Flächen des Dihexaeders (Bergkry-stall), Fig. 35, und nach Ansetzung von Endflächen die di-hexaedrische Säule Fig. 36, Kalkspath (kohlensaure Kalk-erde), Quarz, Graphit (dihexaedrische Tafel).
An der Spitze der hemiedrischen Formen des hexago-nalen Systems steht das
Rhomboeder mit 6 gleichen und ähnlichen Rhomben-flächen, deren 3 gegen das eine, 3 gegen das andere Ende