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1 (1855)
Entstehung
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wenige Grundformen, primitive Krystallformen, zurück-führen, daher heissen die aus den Grundformen abgeleitetenKrystallformen abgeleitete, sekundäre.

Ein Körper, welcher je nach den Umständen, unter wel-chen er krystallisirt, verschiedene von einander unabhängigeKrystallformen annehmen kann, heisst dimorph oder hete-romorph, und wenn zwei verschiedene Körper ein unddieselbe Krystallform annehmen, so nennt man sie isomorph.

Die Unterscheidungsmerkmale, nach welchen die Kry-.stalle bestimmt werden, sind Flächen, Kanten, Ecken, Win-kel, Grundflächen, Axen, Gefüge.

Die Flächen, durch welche ein Krystall begrenzt wird,werden als Ebenen betrachtet. Die Grenzlinien derselbenheissen Seiten. Bemerkenswerthe Flächen sind:

1) das Quadrat, Tetragon, eine Fläche mit 4 gleichenSeiten und 4 rechten Winkeln.

Vom Quadrate ist abzuleiten das regelmässige Ok-tagon, Achtseit.

2) Das regelmässige Hexagon, Sechsseit;

hiervon ist abzuleiten das regelmässige Dodekagon,Zwölfseit.

3) Der Rhombus, Raute, ein verschobenes Viereck mitgleichen Seiten, aber mit zwei stumpfen und zwei spit-zen Winkeln. Hiervon ist das R e ch t e ck und die läng-liche Raute oder Rhomboid abzuleiten.

4) Das Dreieck.

5) Das Trapez, "begrenzt von zwei anstossenden länge-ren und zwei anstossenden kürzeren Seiten.

6) Das Pentagon, Fünfseit.

Wenn zwei Ebenen oder Flächen unter irgend einemWinkel zusammenstossen, so entsteht längs den beiden sichberührenden Seiten eine Kante, und in dem Punkte, inwelchem sich drei oder mehrere Flächen berühren, oder wasdasselbe ist, wo 3 oder mehrere Kanten zusammenstossen,entsteht eine Ecke.

Ein Krystall kann nicht weniger denn vier Flächen ha-ben , und nach der Zahl und nach der Figur der die Kry-stallgestalt bildenden Flächen unterscheidet man: Tetrae-