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1 (1855)
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80» R = 100° C = (212 32) «F.n o C =(|n + 32)°F.n° F = (n - 32 X 41

*)°C.

n e R = (| n + 32)°F.n o F = (n 32 X 4)°R.

Da schon bei 39° C Quecksilber gefriert und bei-f- 360° dasselbe siedet, so kann man das Quecksilberther-mometer zum Messen der darüber hinausgehenden Tempera-turgrade nicht benutzen. Zur Messung hoher Kältegradewendet man daher das Weingeistthermometer an. Zur Mes-sung sehr hoher Hitzgrade 'bedient man sich der Pyrome-ter, Feuermesser, von welchen das Wedgwoodsohe Thonpy-rometer das bekannteste ist. Die pyrometrische Substanzdesselben sind Thoncylinder, deren Volumenabnahme, Schwin-den, in der Hitze als Anhaltspunkt zum Messen dient. Auchwerden Platinstangen als Pyrometer benutzt, deren Ausdeh-nung oder Verlängerung in der Hitze das Wärmemassabgiebt.

Sehr selten wird noch (in Russland) das Delisle'seheQuecksilberthermometer benutzt, dessen Siedepunkt mit 0und dessen Frostpunkt mit 150 bezeichnet ist.

Der in praktischen Arbeiten geübte Pharmaceut wendetnur in einigen Fällen das Thermometer an, häufiger schätzter durch das Gefühl die Höhe der Temperatur. Oefteregleichzeitige Anwendung des Thermometers und des Gefühlsbei den verschiedenen Digestions - und Destillationsarbeitensind die beste Uebung für diese Abschätzung. Der ersteGrad der Temperatur, welchen wir durch das Gefühl unter-scheiden, ist um ein Weniges höher als die thierische Wärmeoder Blutwärme. Er liegt zwischen -f- 35 bis 40° C DieHand empfängt eine angenehme Wärme. Der zweite Gradliegt zwischen -)- 70 bis 80° C Die fühlende Hand wirdnicht verletzt, sie ist aber gezwungen sich zurückzuziehen.Der dritte Grad liegt zwischen -f- 90 bis 110° C. Diefühlende Hand ist leicht der Verletzung ausgesetzt und mussrasch zurückgezogen werden. Der vierte Grad ist nichtmehr durch Antasten zu bestimmen, sondern durch die Wär-meeinwirkung, welche die Atmosphäre des heissen Korpers