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Oesterreichische Provinzial-Pharmakopee
Entstehung
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Zweiter Theil,

Diese Substanzen macht man, eine jede insbesondere zu Pulver, trocknet sie, vermischt siegenau zusammen, und tragt sie nach und nach ineinen glühenden Schmelztiegel; wann die Mas-se wohl stießt, gießt man sie in einen Gießbuckel,und beobachtet alles dabey, was vorher bey Zu«bereicung des mit Eisen versetzten Spießglaskö-nigs gelehrt worden. Den von den Schlackenabgesonderten König bewahrt man zum nämlichenGebrauche, wle den vorigen, auf; die Schlackenaber kann man zur Bereitung der Spießglas-tinktur ^^mK^a ^ttNmo?m>> nehmen.

Ialappeharz.

Man nimmt harzige zu einem gröblichten Pul-ver geflossene Ialappewurzel, so vielman will:Gießt rcktisizirten Weingeist zur Höhe eini-ger Finger darüber; setzt es an einem warmenOrte durch einen oder zwecn Tage in die Dige-stion; gießt dann den gefärbten Geist ab, undfrischen darauf, und wiederholt dieß so oft, bisdcr Geist endlich nicht mchr gefärbt w''rd.

Als-