Zubereitung der Arzneimitteln. 245
«Pulvers angenommen hat, welches man hieraufin einem gläsernen Kolben im Sandbade sublimirt,bis endlich nichts mehr in die Höhe steigt. Wanndie Gefasse kalt geworden, mmmt man nur al-lein die krystallinische Masse heraus, und wirftalles übrige hinweg: die Masse aber zerreibt man,ohne einen Zusatz, und subllmirt sie wie vor-her. Diese Arbeit muß man auch zum drittcn-male wiederholen; endlich bewahrt man die subli-mirte Masse zum Gebrauche auf.
Wenn der ätzende Quecksilbersublimat aufdiese Art gehörig sMmirt worden ist, so mußer mit Kalkwasser, oder zerflossenem Weinstein-salze abgerieben, nicht gelb, sondern schwarz wer-den, auch keinen Geschmack haben, und in kaltemWasser nicht aufloslich seyn.
Wird dieser versüßte Quecksilb ersublimat nocheinigemale aufs neue sublimirt, so nennt man ihnalsdann:
Qz
Queck-