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Oesterreichische Provinzial-Pharmakopee
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Zweiter Theil,

31MI^I.icN3.

Einfache Salmiakblumen.

Man nimmt Salmiak, so viel man will:

Lost ihn in genügsamer Menge Wasser auf;seihet die Auflösung durch, und laßt sieabrau-chen; die darinn angeschossenen schneeweißen Kry-stallcn nimmt man heraus, trocknet sie, und be-wahrt sie auf. Die übrige Lauge, raucht manweiters ab, bis endlich keine KrMllen mchr an-schießen.

5I.(MN3 3I/I.?twKI3.

Schweftlblumcn.

Man nimmt gröblichzcrstossenen Schwefel so vielman will.Füllt ihn in einen irdenen Kolben, sehtauf diesen einige kleine an beyden Enden offeneHelme ^insgemein Aludel genannt), derenoberster nur in der Mitte eine kleinere Oeffnunghaben muß, und fangt die Sublimation bey einemmäßig starken Feuer an. Den also sublimirtenSchwefel hebt man unter dem Namen Schwe.felblumen auf.

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