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Hilfe zu bringen, die Genesung verzögert, und im Falle des Todes,die Ausmittlung des Giftes erschwert.
Die passendste Form für die endermatische , äussere Anwendungdes Arsens ist das Cblorarsen. Diese Verbindung ist ein kräftiges Aetz-mittel, das ähnlich dem Chlorzink und Chlorantimon, mit trockenenmumifizirenden Schorfen, ohne Gefahr von grösseren Blutungen, ätzt undzugleich die über die abgestorbenen Gebilde hereinbrechende Fäulniss-und Verjauchungs-Prozesse kräftig bewältigt. Eine Resorption des Ar-sens bei unversehrter Haut epidermis ist nicht leicht zu befürchten,wohl aber ist diese garantirt, bei von der Haut entblössten Stellen. Ausdiesem Umstände ist auch die breitere Anwendung dieses sonst ganzwirksamen Aetzmittels mit allem Rechte contra indicirt, umsomehr, alseinige verwandte Metallchloride ganz ähnlich und weit gefahrloser wir-ken. Ueber eine der vielen therapeutischen Sünden, über das traditio-nelle kosmische Pulver und seine UnZweckmässigkeit, wird am passen-den Orte die Rede sein.
C.
Asa foetida, Stinkasand. Gummi resina
foetidae.
Asae
Derdurch die Sonnen wärme eingetrocknete Milchsaft'der aus dem ausgeschnittenen Wurzelkörper von Ferulaasa foetida, Linn., einer im südlichen Persien wachsen-den Umbellifere, gewonnen wird.
Erstellt verschieden grosse, halb durscheinende,gelblich weisse, weissliche und violette Körner, oder zu-sammengebackene Klumpen von starkem Knoblauchge-ruche, eigen thümlich em, schwach bitterem und etwasscharfen Geschmacke dar.
In der Kälte lässt er sich zu einem gelblichen Pulverzerreiben, in der Wärme ist er zähe, etwas klebend, zwi-schen den Fingern (geknetet), erweicht er. Mit Brunnen-wasser gibt er eine milchige Flüssigkeit, und löst sichin Weingeist bis zu mehr als der Hälfte.
Das im Winter bereitete und von ein gemengten Ver-unreinigungen durch ein dazu bestim tes Haarsieb gerei-nigte Pulver soll in Papierdüten an einem trockenennicht allzu warmen Orte aufbewahrt werden.
Die mannshohe Pflanze, zu den Umbelliferen (Doldengewächsen)gehörig, wächst unter dem Namen Ferula oder Narthex Asa foetida,in den Ebenen Turkistans, in der persischen Provinz Korassan , in Be-ludschistan und Kandahar bis in das Thal Astore, an den Ufern desIndus, und in Kashmir. ^ie hat eine beiläufig fusslange Wurzel, derenOberkörper einen fast dreizölligen Durchmesser besitzt, und dessen
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