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1 (1860)
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I

Aqua antihysterica foetida, Stinkendes ülutter-wasser, Aqua foetida Pratensis.

Ep. Galbanum.............eine Unze

Stinkasand..........anderthalb Unzen

Myrrhe...........sechs Drachmen

Baldrianwurzel.......... ) . TT

n-n. i fzwei Unzen

Zittwerwurzel...........)

Engelwurzel..........eine halbe Unze

Pfeffermünzblätter.......anderthalb Unzen

Quendelkraut.......... ). . TT

Komische Chamillenblüthen .... J je eine Unze

Bibergail............eine Drachme

Die zerschnittenen, zerstossenen Species gebe man in

eine Betörte und übergiesse sie mit

rektifizirtem Weingeist .... anderthalb PfundNach 24 stündigem Stehen giesse man dien öthige Menge

gemeines Wasser hinzu und destillire .... drei Pfund

ab.

Es sei trübe, stark riechend, vom aufschwimmenden

Oele frei.

Ein ziemlich theurer Gestank, ein Wundertränkchen GalenischerZeit, das in einem Anflug pharmazeutischer Bomantik und Don-Quixo-terie aus der Kampelkammer, in der es seit der Neige des vorigenJahrhunderts lag, zur Freude einiger medizinischer Nachteulen undzur Verwunderung des übrigen Fachpublikums in den lichten Saalder modernen Therapie herausgeholt wurde.

je vier Unzen

LVXL

Aqua aromatica spirituosa, Geistiges aromati-sches Wasser, Balsamuni emhryonis.

Bp. Lavendelblüthen........j

Salbeiblätter.........

Melissenblätter........

Krausmünzenblätter......

Muskatnuss..........

Gewürz Nelken........

Zimmtcassienrinde.......

Muskatblüthe........../j e ™ Unzen

Ingwerwurzel.........

Fenchelsamen.........

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Kletzinsky'a Commentar (z. neuen österr, Pharmakopoe.) x '