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massen dabei verfahren: Eine Zuckerlösung von 20 PercentZuckerhalt wird mit faulem sogenannten Quarkkäse zur Gäh-rung „gestellt," hierauf wird fein geschabte Kreide im Ueberschussezugesetzt. Bei der Temperatur von 20 Graden, macht der Rohr-zucker in Berührung mit faulem Casein als katalysirendem Fermenteunter Wasserstoff- und Kohlensäureentwicklung die Buttersäuregährung durch: C J2 H J0 O 10 = C 8 H 8 0 4 4C0 2 , H 2 ;die
Buttersäurehydrat,dabei entstandene Buttersäure treibt aber in dem Masse, als siesich bildet die Kohlensäure aus der Kreide aus, so, dass beidiesem Prozesse nur Kohlensäure und Wasserstoff entweichenund buttersaurer Kalk zurückbleibt. Dieser buttersaure Kalkwird mit Kartoffelfuselöhl (Amylalkohol), den man als Nachlaufbei der Destillation des Erdäpfelluters in den Brennereien ge-winnt und mit konzentrirter Schwefelsäure aus einer Retorte ineine gut gekühlte Vorlage destillirt. Hiebei entsteht buttersauresAmyloxyd, das durch nochmalige Rektifikation über Chlorkal-zium entwässert und gereinigt wird. So sieht man aus dem faulenKäse, dem geruchlosen Zucker und dem stinkenden Fuselöhleden feinen Duft der Bromelia Ananas, der Königin des Obsteshervorgehen.
Was die Wirkung dieser flüchtigen Halidsalze auf den thie-rischen Körper betrifft, so wissen wir darüber äusserst wenig;mit Ausnahme der ihnen gemeinschaftlich zukommenden Narkose,die sie natürlich nur in reichlicher Menge und konzentrirtemZustande hervorrufen und die beim folgenden Kapitel des Aetherszur Sprache kommen wird, hat jedes Glied dieser Gruppe un-zweifelhaft ein besonderes Verhältniss seiner Wechselwirkungzum Blut- und Nervenleben; die Wissenschaft des Stoffes, diedies gerne anerkennt, muss sich aber nichts destoweniger aufihren objektiven Standpunkte und mit den heutigen Hilfsmittelnbei der Ventilation dieser Frage für inkompetent erklären. DerEssigäther insbesondere bewirkt eine leichtere Narkose, als Schwe-feläther, ist ein flüchtigerregendes analeptisches Riechmittel unddesshalb in allen Neurosen wenigstens der versuchsweisen Anwendungfähig, theils indem man ihn mit Zucker oder Mixturen geniesstoder seine Dämpfe einhaucht; er hat aber noch einen merkwür-digen Einfluss auf das Blut, da er die dunkle Farbe des stagni-renden Venenblutes rascher und vollständiger in Hellroth zu