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1 (1860)
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ziemlich überein. Die deutschen Pharmakopoeen verlangen das spez.Gewicht 1,12 und somit 14 Perzente wasserfreier Säure.

Die Reinheitskontrolle dieses Präparats ist die des konzentrir-ten im vorigen Abschnitte; die Verdünnung selbst geschieht ambesten auf die Weise, dass man mit der einen Hand einen geräu-migen Glaskolben, in dem sich die abgewogene Menge Wassers be-findet, in kreisende Bewegung versetzt, während man mit der an-dern Hand die abgewogene Menge der zur Verdünnung bestimmtenSäure in möglichst dünnem Strahle zugiesst, wodurch die Mischungeine möglichst rasche gleichförmige und ungefährliche wird. Gösseman hingegen umgekehrt das Wasser in die Säure, so würde, dadies unmöglich mit einem Male geschehen kann, der erst zuflies-sende geringe Wasserantheil mit dem Ueberschusse der konzentrir-ten Säure zusammentreffen, wobei eine gewaltige Erhitzung ent-stünde, welche ein Springen des Gefässes, Verspritzen des Inhaltsja selbst eine Beschädigung des Arbeiters zur Folge haben könnte.

Die durch ruhiges Stehen des mit einer Glasplatte bedecktenund vor Hineinfallen von Staub geschützten Kolbens allmählig er-kaltete Mischung wird areometrisch auf ihr spez. Gewicht geprüftund in Flaschen gefüllt, die mit einem Glaspfropfen verschlossensind. Würde man das noch heisse Gemisch in dünnwandige Flaschengiessen und die bis zum Rande gefüllten Flaschen mittelst des dichteingetriebenen Glaspfropfen hermetisch verschliessen, so würdedurch die Volumsverminderung und Kontraktion der erkaltendenMasse ein Vacuum entstehen, und könnte somit durch den äussernLuftdruck, der mit 12 Pfund pr. Quadratzoll wirkt ein Eindrückender Glaswand und ein Bersten der Flaschen herbeigeführt werden.

XXVII.

Aciriiiiu taimicuui, Gerbsäure, Tannin.

Rp. Grobzerstossene Galläpfel . eine beliebige

Menge.

Sie werden in einen gläsernen Scheidetrichtergefüllt, der mit einem langen Halse versehen, an sei-nem Ende mit Baumwolle lose erfüllt und mit einem