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und im Verein mit Apfelsäure in allen Ribcs-, Kubas- undFragrariaarten, als citroncnsaurer Kalk in Begleitung vonWeinstein in den Tamarinden, endlich in kleiner Menge in denCafFeebohncn, in der Familie der Rubiaceen überhaupt, nament-lich in der Färberröthe und dem Waldmeister, im Tabak vonMaryland und Drurylane und angeblich selbst in den Rankelraben.Als Reinheitskontrolle dieser Säure mag Folgendes gelten:
1. Vollständige Löslichkeit in Alkohol.
2. Geruchloses und rückstandloses Verbrennen auf demPlatinblech.
3. Beim Versetzen der wässrigen konzentrirten Lösung mitKalkwasser und Kalilösung darf bis zur beginnenden Alkalessenzkeine Fällung entstehen. (Ausschluss der Weinsäure.)
4. Chlorbariumlösung darf keine Trübung hervorrufen, unddie Krystalle der Säure dürfen beim Liegen an der Luft nichtfeucht werden. (Ausschluss der Schwefelsäure.)
5. Durch Schwefelwasserstoff und Schwefelammonium darfkeine Fällung eintreten (Ausschluss der Metalle), namentlich desoft von den Abrauch- und Krystallisirgefässen stammenden Bleies.
Der therapeutische Werth dieser Säure ist wie der der gan-zen Wein- und Apfelsäuregruppe zur Hälfte diätetischer Natur.In vielen Früchten und als Ingredienz mancher Speisen wird die Ci-tronensäure ohne direkte therapeutische Absicht genossen, alsAlkalisalz resorbirt, im Blutstrome zum Carbonat des Alkalis ver-brannt und als solches eliminirt. Auf das chemische Detail diesesganzen Vorganges kommen wir bei der Weinsäure, als den Reprä-sentanten der Gruppe zu sprechen; hier sei nur erwähnt, dass beidem Genüsse sehr beträchtlicher, bis zur Diarrhoe gesteigerterMengen der freien Säuren, nie diese selbst im Harne erscheine,wohl aber ihr Zersetzungsprodukt, die Kohlensäure, wie ich mehr-fach in dem Harne an akutem Arthrorheuma leidender Personennachzuweisen Gelegenheit fand, die nach der Methode von OwenRees undDalrymple mit Succus Citri behandelt worden waren.