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1 (1860)
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ist desshalb der bessere, weil er frei von jeglicher Hypothese,unmittelbares Ergcbniss der Erfahrung ist.

Atom-Volum , "Volum-Atom,

Die Wissenschaft hat zwei Mittel, um die Relationen der Quan-tität zu erforschen und zu bestimmen, das Gewicht und das Volum,hergenommen von den zwei unmittelbarsten und nie fehlenden Ei-genschaften der Materie, der Gravitation und Ausdehnung, derSchwere und Raunierfiillung, Die bisherige Darstellung hat sichan die Beziehungen des Gewichtes gehalten, die Aequivalentewurden aus den Wägungen der Analytik abstrahirt und berech-net. Einige französische Chemiker haben es nun versucht, denandern Weg zu gehen und die stöchiometrischen Gesetze aus denvolumetrischen Relationen der Elemente abzuleiten. Die Yolumbe-stimmung kann aber nur beim flüssigen und gasigen Aggregatzu-stande der Stoffe jenen hohen Grad strengwissenschaftlicher Ge-nauigkeit erreichen, den Fundamentalversuche über stöchiometri-sche Gesetze erheischen. Da nun der flüssige Zustand bei denallermeisten Elementen nur durch höhere Temperaturen herbei-zuführen ist, wodurch zu nahmhaften Störungen mittelst der Ver-dampfung Anlass gegeben wird, so blieb nur der gasige Aggregat-zustand als zuverlässig dem Experimente übrig. Wirklich habensich hiebei einfache Volumverhältnisse für die chemische Ver-bindung gasiger Elemente herausgestellt, die zwar nicht dieselben,aber ebenso einfach oder noch einfacher sind, als die früher ent-wickelten multipeln Gewichtsverhältnisse; die Wissenschaft besitztausgezeichnete Arbeiten über diesen Gegenstand und bei vielennicht leicht Verbindungen eingehenden organischen Stoffen wird dieBestimmung der Dampfdichte und die Berechnung des Dampfvo-lumens das einzige Mittel zur Feststellung ihres Aequivalentcs undihrer rationellen Formel bleiben; — aber nichts destowenigerbringt uns die Volumtheorie bei der Unmöglichkeit ihrer völligenconsequenten Durchführung in so auffallende und schreiende Wi-dersprüche mit der durchgängig anwendbaren Gewichtstheorieder Aequivalente, dass sie, ohne ihr intercssereiches und folge-wichtiges Studium theoretischer Seits aufzugeben, praktischerSeits als beherrschendes Grundprinzip verlassen, und vor derHand der Aequivalcntcntheoric geopfert werden müsste.

Kletziusky's Commentar (z. neuen österr. Pharmacopo.) q