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während der Operation öfters zu untersuchen, ob nicht durcheine Fuge Ammoniak entweiche, waö durch einen mit Salz-säure benetzten Glaöstab ermittelt wird, wo wenn solches derFall, sich weiße Nebel bilden, welche Stellen demnach sofortmöglich gut zu verkitten sind. Ist die Operation gehörig zuEnde geführt worden, so läßt man alles erkalten, nimmt dannden Apparat auseinander; die in der dreihalsigen Flasche befind»liche, meist unreine Flüssigkeit wiro, wenn sie gehörig stark,zum Opodeldoc :c. benutzt 5 das in der ersten und zweiten zwei»halsigen Flasche befindliche Fluidum wird in dem Verhältnisse zu»fammengemischt, daß solches das vorgeschriebene spec. Gewichtzeigt, der Inhalt der dritten Flasche aber besonders ausbewahrtund bei einer künftigen Operation vorgeschlagen, oder auch zurDarstellung deS Ha hnem ann'schen Quecksilberniedecjchlagesverwendet.
Da zur Abscheiduug des Ammoniaks auf trockenem Wegegroße Hitze erforderlich, und das im Rückstände befindliche ge»schmolzen« basische Calciumchlorid(S. 435) nur schwierig aus derRetorte herauszubringen, so läßt sich solche mit viel geringeremBreunmaterialaufivand sehr leicht, frei von brenzlichen Theilen,besonders wenn keine eiserne oder dichte steinguteue Retorte zuGebote steht, nachstehender Weise vornehmen:
Auf I Pfund (— 24 Loth> Salmiak nimmt man 15 Lochreinen (sonst etwas mehr) gebrannten Kalk, löscht solchen mit glei-chen Theilen Waffer ab, bringt das so erhaltene Hydrat in einengeräumigen Kolben, dazu den gepulverten Salmiak, dann noch50 Loth Wasser, setzt solchen in ein Sandbad, verschließt dieMündung mit einem genau passenden Korkstöpsel, in dem sichbereits der kürzere Schenkel einer ungleichschenleligen Verbin»dungSröhre möglichst luftdicht eingepaßt befindet, während derlängere Schenkel in eine geräumige dreihalsige Flasche, nurwenig außerhalb des, eine Mündung desselben schließendenStöpsels reichen darf; die Verbindung dieser mit den übrigenWoulfe'schen Flaschen geschieht auf die vorbeschriebene Weise,und so auch die Verkittung sämmtlicher Fugen sorgfältigst; dannwird gelindes, wenig gesteigertes Feuer gegeben, da unter Ge-genwart des Wassers das Ammoniak leicht abgeschieden undentweicht, daher wenn wandle Temperatur sehr erhöht, nicht