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Gases (S. 604) verbundene Arbeiten vorgenommen werden ton»nen, ist es gut, diese Flasche mit einer Gasleitungsröhre zuversehen, und das sich wahrend der Operation entwickelte Gasin eine Flasche mit Hilfe einer pneumatischen Vorrichtung (S.614) aufzufangen, dann die mit dem Gase gefüllte Flasche aueinen freien Ort zu bringen und solches entweichen zu lassen;sonst bleibt aber die zweite Mündung der Wo» lfe'schen Flascheoffen. Nach Verkittung der Fugen zwischen Retorte, dem Bal.lon und besagter Flasche wird die Destillation anfangs, der gleich-förmigen Erwärmung wegen, bei gelindem, dann allmälig ver»stärktem Feuer vorgenommen, und so lange steigernd unterhalten,bis der Netorteninhalt sich nicht mehr aufbläht, souderu ruhigschmilzt, wo man nun die Hihe gleichmäßig unterhält, daraufaber, wenn jener wieder zu schäumen beginnt und fein Gas mehrentweicht, die Operation unterbricht, denn wird solche weiterfortgesetzt, so geht wohl noch Oel, aber keineSäure mehr über;nach dem Herausziehen des Rohres aus der Flüssigkeit in derWoulfe'schen Flasche läßt man alles überkühlen, nimmt denApparat dann auseinander und gießt das im Ballon vorhandeneOel von der sich am Boden abgelagerten, krystallinisch zusammen.-geballten Säurein ein Glasgefäß, erwärmt das in der Woulfe'»schen Flasche befindliche Wasser, gießt eö dann in den Ballon,um die darin befindliche und an den Wänden anhängende Säureaufzulösen, wie man auch auf gleiche Weise den etwa im Retor»tenhalse befindlichen krnstallinischeu Anflug in die Flüssigkeit zubringen bemüht senn muß, die man in einen Scheidetrichterüberleert, das Oel sich gehörig absondern, dann das klare Flui-dum in eine Flasche ablaufen, jenes aber zu dem im Glasgefäßebefindlichen Antbeile bringt, selben eine Quantität warmeSWasser zuseht, alles längere Zeit fleißig umrührt, das Oel wie-der sich absondern läßt, das man darauf von der untern wasse»rigen Schichte durch denselben Scheidetrichter trennt, solchesnötigenfalls noch auf gleiche Weise behandelt, um alle anhän»gende Säure zu gewinnen, welche sämmtliche wässerige Auflö-sungen derselben man dann durch ein gut durchgenäßtes Filtrumvon den noch obenauf schwimmenden Oeltheilchen trennt, dasFiltrat in einer Porzellanschale bei geluider Wärme bis zumKrystallisationspunkte abdampft, das Gefäß an einen kühlen Ort
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