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lwimnen, so scheint auch die atmosphärische Luft einzuwirken,da die Entwicklung von Stickstoffoxydgas nur im geringen GradeStatt findet, woraus zu entnehmen, daß bei Bildung der Phos-phorsäure mehrere Punkte in Berücksichtigung kommen, näm-lich die Stärke und Quantität der Salpetersäure, die ange-wendete Temperatur, daS Verfahren hierbei selbst/ endlich dergehinderte oder gestattete Luftzutritt.
Enthielt der in Arbeit genommene Phosphor, wie S. 31angegeben/ Arsenik, so tritt wahrend dem Abdampfen der, keinefreie Salpetersäure enthaltenden Flüssigkeit eine besondere inte.-ressante Erscheinung ein, nämlich die früher gebildete Arsensäurewird durch die vorhandene phosphorige Säure reducirt undes scheidet sich metallisches Arsen in Form eines schwarzen Pul-vers ab, worauf auch Liebig (Annalen der Pharm., 9. Bd.,S. 255 und 11. Bd., S. 260) ein Verfahren gründete, dieSäure von dieser schädlichen Beimengung zu befreien, zu wel-chem Zwecke man, wenn durch hinlängliches Erhitzen alle freieSalpetersäure abgeschieden worden, dem Fluidum, nachdem esmit gleichen Tbeilen destillirtem Wasser verdünnt worden, solange in kleinen Portionen die durch langsame Oxydation desPhosphors — in Glasröhren derLnfi überlassen (man sehe Ehr-m a n n's pharmaceutische Chemie, S. 442) — gebildete phospha-tische Säure zuseht, und weiter crhitzt, bis keine Abscheidungvon schwarzen Flocken Statt findet, solches dann sillrirt undweiter das Abdampfen u. f. w. vornimmt. Enthielt der Phos-phor Kohle und wie cbangezeigten Ortes angegeben, auch andereMetalle, so kann auch ein mehr oder weniger dunkler Absaherfolgen, der in besonderen Phosrhorverbindungeu besteht, undauf Zusah von Salpetersäure, so wie gleichzeitiger Erhitzungebenfalls wieder verschwindet.
Um das Arsen aus der concentrirtcn Phosvhorsäure-Flüs-sigkeit abzuscheiden, gibt die ?N3rm. ngmd. u. m. a. Vorschrif-ten nachstehendes Verfahren an:
Wen» dieselbe — so wie die bei Reinigung des Phosphorserhaltene saure Flüssigkeit, S. 32 — so weit abgedampft wor-den, daß sie keine freie Salpeter- oder salpetrige Säure enthält,sohin ein über die Schale gehaltener, in flüssiges Ammoniak ge-tauchter Glasstab sich nicht mehr mit einem weißen Nebel um-