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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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H,o!6uin murlgtico-iiltlioum, Hc^u» 10^12 s. re^l»; Sal-peter-Salzsäure, Königswasser.

Diese bereits mehrseitig (S. 84 und 160) zur Sprache ge»kommene, zur Auflösung des Goldes und anderer Metalle ge-brauchte Flüssigkeit, zu deren Darstellung mehrere Pharmacopöenbesondere Vorschriften geben, wird am gewöhnlichsten dargestellt,wenn man Salpetersäure von 1,240 spec. Gew 1 Thcil,Salzsäure » 1,170 » » 2 Theile

zusammenmischt, und zwar zu chemischen Zwecken kurz vor demGebrauche, weil bei längerer Vorrälhighaltung des immer dunk-ler werdenden Fluidums, solches bei unvorsichtiger Handhabunggefährlich, nämlich beim Anfassen des Gefäßes mit warmenHänden und später» Oeffneu desselben ein starkes Herumspritzen:c. erfolgen kann, denn obwohl die beiden Säuren zusammenge-bracht, zuerst derart auf einander wirken, daß die Salpetersäureeinen Antheil Sauerstoff an den Wasserstoff der Salzsäure abgibt,woraus Waffer entsteht, dann Chlor frei wird, daS nebst derdurch partielle Desoxydation hervorgegangenen salpeterlgen Säure(Untersalpetersäure nach Ansicht einiger Chemiker) im Verdün-nungsmittel der beiden Säuren aufgelöst bleibt, so bildet sich dochim weitern Verlaufe der gegenseitigen Reaktion eine schon vonDavn 1831 angegebene neuester Zeit von Baudrimont,(Annalen der Chemie, 48. Bd., S. 202) isolirt dargestellte Ver-bindung vo» Chlor, Stickstoff und Sauerstoff: Chlorsalpe.-ter säure genannt, weil 2 Atome Sauerstoff durch 2 AtomeChlor substituirt sind, die unbezweiselt weiterhin noch eine andereConstitution annimmt, wodurch sie leicht decomponirbar wird.

Außer den chemischen Zwecken wird das Königswasser zu-weilen im verdünnten Zustande mit Zucker versetzt gegen Leber-leiden, chronische Hantausschläge :c. innerlich, vorzugsweiseaber zu Fuß-, Halb- oder Ganzdädern/ Umschlägen u. dgl. inobangegebenen liebeln, veralteter Gicht:c. angewendet.

13. ^oiäum oxalicuiu.

^ciäum «»eoliari, ^oi^uui o«rl»ono«uln, Kleefäure,Sauerkleesäure, Oral säure, Zucker säure.

Dieselbe macht einen Vestandtheil mehrerer Pflanzensub-