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auch durch Abscheidung von Schwefel: schwefclige Säure an»-
zeigt-
Dieselbe wird selten für sich als Arzneimittel, sondern zurDarstellung anderer Präparate verwendet.
Sonst ist noch osficinell:
^cidum »ceticuin ^nrnm,
H^otum radioale, ^oiäum »cell, reine Essigsäure, Ra-dikalessig, Essigsäurehudrat.
Die österreichische Pharmocopöe gibt zu deren Darstellungnachstehende Vorschrift:
Gepulvertes schwefelsaures Kali 1 Pfd.,werde mit einer Mischung von
Vitriolöl '/» Pfund,
Brunnenwasser l'/i Pfund übergössen und allesin einem Porzellangefäße bis zur Trockenheit abgedampft, daszurückbleibende Salz zerrieben, in einem Glasmörser mit: beigelinder Wärme getrocknetem
essigsauren Natron 9 Unzen vermischt, undaus einer Glasretorte im Sandbade bis zur vollständigen Tro-ckenheit destillirt. Di? Flüssigkeit in der Vorlage wird abge-nommen , und in einer gut zu verschließende» Glasflasche aufbe-wahrt.
Zu bemerken ist; falls man das bei Darstellung der con-centrirten Salpetersäure nach dem neuen Verfahren und ähn-lichen Fällen als Nebenprodukt gewonnene saure schwefelsaureKali zur Abscheidung der Essigsäure benutzen will, so ist zuvorauf dessen Reinheit, und wenn dessen Zusammensetzung nichtgenau bekannt, auch auf den Gehalt der, über ein Verhältnißvorhandenen Schwefelsäure Rücksicht zu nehmen; in crsserer Be-ziehung darf es in einem Tiegel bis zum Glühen erhitzt keinesalpetrige, brenzliche oder andere fremde Dämpfe entwickeln;letztere wird aus der Quantität kohlensaurem Natron gefolgert,die nöthig ist, um eine genau gewogene Menge des sauren Sal-zes zu neutralisiien / wornach entweder die nöthige Menge deszu nehmenden Salzes bestimmt, oder auch die noch erforderlicheMenge Schwefelsäurehydrat auf die vorgeschriebene Weise hinzu-zusetzen ist, daß auf 12 Unzen schwefelsauren Kali 5 Unzen be-
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