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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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destillirtem Wasser, Verdunsten der Dritten Solution im Dampf»bade zur Trockenheit und Aufbewahren des erhaltenen krystallini»schen Salzes dargestellt, worüber das Nähere auf das S. 512,so wie bezüglich dessen Bildung auf den Vorgang, welcher beimZusammenkommen von Brom und Kalilauge (S. 513) Statt sin-det, verwiesen, welcher demnach jenen der Darstellung der glei-chen Kaliumverbindung ganz analog ist.

Das aus gleichen Atomen der Nestandtheile oder aus 23,77Natrium und 76,23 Brom bestehende Natriumbromid bildet kleinenadelförmige Prismen von matt weißer Farbe, dessen Geschmackist salzig-alkalisch -urinös, «n der Luft erweiset es sich hngro-scopisch, in Wasser und Weingeist leicht löslich, sonst im weiternVerhalten mit dem Kaliumbromid (S. 513) übereinkommend.

Es soll weiß, in Wasser vollständig löslich seyn, die So»lution nur ganz schwach alkalisch reagiren, mit wässerigem Chlorzusammengebracht, reichlich Brom entwickeln und die wässerigeSolution mit Salzsäure verseht, nicht goldgelb sich färben, an»sonst bromsaures Natron vorhanden wäre.

Dir Anwendung ist fast dieselbe, als bei der gleichen Kali»Verbindung angegeben.

<7^) Natrium iodaMni.

Ioäurotum nÄlrii, .lucletuin «oäii, Natriim Ii^llrojoäi»nioum, Hyäroj'xlu, »oöne, N a t r i umjodid, h N d r o j o d-saures Natron, Iodnatrium, Natronjodat.

Dieses zuweilen medicinische Anwendung findende Präparatkann zwar nach denselben Methoden wie die gleiche Kallumver-bindung dargestellt werden, doch ist das Verfahren, Jod in eineAetznatronlauge bis zum geringen lleberschusse, Abdampfen derFlüssigkeit, Glühen u. s, w. hier nicht mit Vortheil anzuwenden,weil die Zersetzung des hierbei gleichzeitig sich bildenden jodsaurenNatrons nur in der Weißglühhihe vollständig erfolgt, wobei auchviel Jod verflüchtiget wird; und ist solche nicht hinreichend stark,so wie anhaltend angewendet worden, so erhält man eine Dop-pelverbindung von jod - und hndrojodsaurem Natron (man seheAnnale» der Pharm., 27. Bd., S. 43 und 37. Bd., S. 202).

Am besten eignet sich demnach zu dessen Darstellung dieS. 53l angegebene Methode, nach welcher in die reine Natron-