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ouiu j,nri«5irnunl) erhält man, wie S 473 angegeben,
wenn man sich aus der gereinigten Soda aufgelöstes essigsauresNatron (B. 557) bereitet, die vorhandenen fremden Salze durchvorsichtig zugetropfte salpetersaure Baric- und Silbernitratsolu-tion entfernt, die filtrirte Flüssigkeit abdampft, und das zurück-bleibende Salz in ei„em silbernen Tiegel glüht. — Sonst läßtsich kohlensaures Natron aus dem Glaubersalze durch Glühenmit Kohlenpulver und weitere Behandlung des erhaltenen Schwerfelnatriums, wie S. 470 und S. 418 in der Note angegeben,bereiten, wie nicht minder durch Verpuffen des salpetersaurenNatronS mit Kohle u. s. w., wie gleichfalls S. 470 beschrieben.Aus einer nicht sehr concenllirten Lauge erhält man ver-schieden große vier < bis sechsseitige rhomboidalische zugespitzteglasgläuzcnde Prismen, die aus
I Atom Natron 21,81)
1 » Kohlensäure oder . 15,43 ^ in 100 Theilen10 » Wasser 62,76)
bestehen; aus einer concentrirtern Flüssigkeit und mehr wärmernTemperatur sehen sich mehr oder weniger deutliche rechtwinkeligesäulenförmige oder oktaedrische Krystalle mit einem nieder«, 8oder auch nur 7 Atome betragenden Wassergehalt; aus einernoch mehr concentrirten und warmen Lauge aber tafelförmigeKrystalle ab, die 17,75 pCt. oder etwas mehr als I Atom Was-ser enthalten, wornach das Verhältnis) des kohlensauren Na-trons zum Krystallwasser abweichend ausfallen, wie auch solcheszu einem amorphen durchscheinenden Salzklumpen erstarre» kann ;sonst besitzt es einen salzig laugenhaften Geschmack, jenes, dengrößten Wassergehalt besitzende kohlensaure Natron verwittertan warmer Luft und zerfällt nach und nach ganz in ein weißesPulver (nicht aber jenes mit dem geringer» Wassergehalt), lösetsich in 2 Theilen kaltem und weniger als gleichen Theilen heißemWasser auf; in der Hitze schmilzt es, und verliert durch anhal-tende Erhitzung allmälig alles Wasser, so daß vollkommen an-hydres Salz zurückbleibt, das jedoch an feuchter Luft wiederWasser anzieht; sonst wird es durch mehrere Stoffe zersetzt undbewirkt andererseits die Zersetzung vieler Verbindungen.
Die Reinheit dieses Präparates ergibt sich aus der unge-färbten Beschaffenheit, der vollständigen Auflösung i» 2 Theilen
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