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vor sich geht; nur bildet sich, besonders wenn die Kalilösung de.-deutend verdünnt ist, gleichfalls mehr oder weniger unterchlorig -saures *) Kali, was, um solches zu zersetzen, ein nachfolgend an-haltendes Erhitzen der Flüssigkeit zum Sieden nothwendig macht.—Graham hat (Annale« derPharm. 41. Bd., S. 306) nachstehen»des Verfahren angegeben, welches sämmtllchen Uebelständen die»ser Bereitungsart abzuhelfen geeignet ist, und darin besteht, daßman 1 Aequiralenr kohlensaures Kali und Kalkhydrat (2 Theiledes erster« und I Thcil des letzter«, genauer aber, wenn ersteresrein und wasserfrei, 100 Theile gegen 54 Theile des anderen) ge»nau zusammenmengt, und dieses Gemenge der Einwirkung desChlorgafes in dem A3 o u lfe'schen Apparate :c. aussetzt, das mitgroßer Heftigkeit — unter sehr starker Temperaturerhöhung, wo»bei Wasserdämpfe ausgestoßen werden — adsorbirt und zugleichchlorigsaures Kali, dann Kaliumchlorid und kohlensaurer Kalkgebildet wird, denn im Weiterschreiten abgedachter Reaktion gehtdie Kohlensäure an den Kalk über, so daß kein Zwischenstadiumder Operation eintreten kann; das auf diese Weise erhalteneSalzgemenge ist dann mit heißem Wasser auszulaugen und durchKrystallisiren das zu erzielende von dem Nebenprodukte zu tren-nen, von welch letzterem man die dreifache Gewichtsmenge gegen1 Theil des elfteren erhält, wie sich solches aus der chemischenConstitution des chlorsauren Kalis ergibt, welches auöI Atom Chlor- schlorige )
5 .> Sauerstoff-^ Säure oder . ^^^'^ in 100 Th.1 " Kali 38,49)
besteht. Folglich müssen 5 Verhältnisse Kali ihren Sauerstoff ab-geben, um 1 Atom chlorige Säure zu bilden, die gleichfalls mitI Atom Kali in Verbindung geht, während die 5 Atome desory-dirteS Kalium auch mit 5 Atomen Chlor eben so viele VerhältnisseKaliumchlorid bilden, demnach man bei Anwendung oben ange-gebener Menge nur bei 1 Unze besagten Produktes erhält.
12 Unzen — 24 Loch reines Kochsalz entwickeln, wie S. 15 er-läutert, 14,4? Loth Chlorgas, von diesem wird aber kaum ein Drittel
*) Hat mnn gereinigte, aber noch manganbaltige Pottasche zur Dar-stellung des in Rede stehenden Salzes genommen, so färbt sichdieWnssigkeit, wegen Bildung von mangansaurem Kali blaßroth,gegen Ende der Operation aber gelblich.
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