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2 (1844) Pharmaceutische Präpratenkunde als Erläuterung der in der österreichischen Pharmacopöe enthaltenen, so wie der sonst noch am meisten gebräuchlichen, besonders der neuesten zubereiteten Arzneimittel
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Wasser angestoßenen Kitt genau verklebt; man läßt alles ungefähr36 Stunden hindurch stehen, wornach man den Apparat aus einandernimmt, die kohlige Salzmasse, wie vorhin angegeben, auslaugt us. w.Dies« Bereitungsart gründet sich darauf, daß bei Einwirkungder kohlensauren Kaliauflösung auf den im Durchschlage befindlichenWeinstein allmälig Kohlensäure entwickelt wird, die keinen andernAusweg findend, wenn alle Fugen, wie gesagt, sorgfältig vermachtworden — von der kohligen Masse absorbirt wird, während sich in deminnern Topfe eine Auflösung des neutralen weinsauren Kalis befindet,das demnach auf solches oder auf Weinsäure ?c benützt werden kann.Hierbei wird vorausgesetzt, daß 12 Theile Weinstein genau so viel Koh-lensäure entwickeln, als das, von eben so Viel W. nach dem Glühen zu»tückbleibende einfach kohlensaure Kali aufnehmen muffe, um in Bi-carbonat überzugehen; da solches aber nicht ohne einigen Verlust vorsich geht, so ist es vorzuziehen, die geglühte Masse von 10 TheilenWeinstein der von 12 Theilen desselben entwickelten Kohlensäure zu ex-poniren, sonst kann auch die von de» gebildeten Krystallen abgesonderteFlüssigkeit an einen mäßig warmen kohlenfäurehältigen Ort hingestellt,noch auf dasselbe Salz benützt werden.

Nach DuMenil. (Archiv der Pharm. 4. Vd., S. 32) Einer con-centrirten Auflösung von, in einem Zylinderglase befindlichen einfach koh-lensaurem Kali wird vorsichtig unter zeitweiligem Umrühren mit einemGlasstabe so lange coneentrirte Essigsäure zugetropft, bis eine etwasanhaltende Gasentwicklung Statt findet, wornach man der Flüssigkeitso viel höchstrektificirten Weingeist zumifcht, als noch eine Trübungwahrnehmbar, den entstandenen Niederschlag auf ein Filtrum sammelt,und wenn nichts mehr abtropft, solches zwischen mehrfach übereinander-gelegtes Fließpapier von allem noch anhängenden Fluidum chefreit, end-lich, vollends austrocknen läßt u. f. w.

Diese Bereitungsart gründet sich darauf, daß wenn das einfachkohlensaure Kali allmälig mit einer Säure zusammengebracht wird,letztere sich eines Theiles Kalis bemächtiget, während andererseits Bi-karbonat entsteht, das erst bei weiterem Säurezusah entmischt wird;wenn man daher, ehe solches in bedeutendem Grade erfolgt, Weingeistzumischt, so wird das kuhlensaure Kali gefällt, während in derFlüssigkeitsich essigsaures Kali befindet, daher solche, wie S. 4?0 angegeben, odernach Abdestillirung des Weingeistes auf essigsaures, Kali u. s w, benutztwerden kann.

Nach der kliai-m. ߻II., loncl,, ,c,:

Kohlensaures Kali 12 Theile, werde indestillirtem Wasser 16 Theile aufgelöst, in einenKolben gebracht, dazu

kohlensaures Ammoniak 6 Theile, in der nöthigenMenge gleichen Wassers aufgelöst, hinzugesetzt, dann im Wasserbade