— 446 —4. Kalium.
Das Kalium, auch Potassium genannt, ist die me«tallische Grundlage des Kali u moxydes, gewöhnlich Kaligenannt, welches so wie jenes wieder einen Bestandlheil vielerwichtiger Verbindungen ausmacht; insbesondere entsteht aus be»sagtem O^yde und Wasser das Kaliumoxy dhydrat:
X»li li^örÄtuin, I^ixlv» ^>ura «. fu««> , XZIi csuzlicuin iuzum,I<»r»i8 o«u«ticuz cliiiur^orum, H)'6>'2« iiotZ5«3e «. Kglicu»lu8u« , ?c>t»8z» ^>ur» lu5i», (!l>utorium ^»olentigle, l^Zuzticuinnlcslinum; Aehkali, Aetz stein, rein es geschmolzenesKali, geschmolzenes Kalihndrat, trockenes äßen»des Kali, zu dessen Darstellung die österreichische Pharma-kopoe nachstehende Vorschrift gibt:
Kohlensaures Kali I Pfund, werde mitWasser 12 Pfund in einem eisernen Gefäße zumKochen gebracht, dann
gepulverter lebendiger Kalk '/-, Pfund,oder soviel nöthig eingetragen und durch eine Viertelstunde,oder so lange gekocht, bis eine abfiltrirte Probe mit Kalkwasserversetzt, nicht mehr getrübt wird; die ganze Masse bringe maunun in eine früher erwärmte Flasche, die gut vermacht, derRuhe überlassen, dann die klare Flüssigkeit mittelst eines Hebersabgesondert, welche in einem eisernen oder silbernen Gefäße soweit abgedampft wird, daß das rückständige Fluidmn so ruhigwie Oel stießt, das man alsogleich in Formen oder auf einekalte Platte ausgießt. Das erstarrte noch warme Alkali werdein gut vermachten Glasgefäßen aufbewahrt.
Zu bemerken ist: Um zweckgemäß zu verfahren, bringt mandie bestimmte Menge destillirtes oder sonst reines Wasser in eineeiserne blanke Pfanne, löset darin das reine kohlensaure Kaliauf, bringt die Solution zum Kochen, trägt dann den, mittlerer,Weile in ein pulveriges Hydrat (S. 424), oder in einen gleich-förmigen, keine Klümpchen enthallenden Brei verwandeltenleinen Kalk in kleinen Portionen, während welchen Zwischen«täumen man die Lauge immer einige Minuten lang kochen läßt,
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