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Ohne Rücksicht auf den ixaligehalt, welcher der mediciui'schen Wirkung keinen Eintrag macht, besteht solches aus 41,54Blausäure, 17,77 Eisen, dann 40,69Zinko^nd und bildet ein wei-ßeS lockeres, in Wasser, Weingeist und verdünnten Sauren unlös-liches Pulver, das durch concentriNe Säuren, besonders mitHilfe der Warme, so auch durch Alkalien eine Zersetzung er-leidet.
Dasselbe wird fast in denselben Fällen wie das obige Prä-parat, nur in Verhaltniß größere Gaben — man sehe oben nnge»zeigten OrteS S. 615 — medicinisch angewendet.
5o<lelum 5,'noi, Züncnm li) lliojaclicuin, Zinfjodid,
Iodzink
Dasselbe wird erhalten, wenn man 8Theile Jod, 3Theilegranulirtcs Zink und 24 The'le Wasser in einem Kolbenoder einer Porzellanschale unter häufigem Umschütteln oder Um-rühren so lange mäßig erhitzt, bis eine wasserhelle Flüssigkeit er-halten, die schnell al'filtrirt, und ohne Verzug in d.r Porzellan»schale bis zur Trockenheit abgedampft, die Salzmasse aber in gutvermachten Glasgefäßen aufbewahrt wird-
Dessen Bildung findet ganz so wie bei der gleichen Eisen«Verbindung S. 199 erörtert werde», Statt, wie auch hier, umden nachthe!ligen,auf Abscheidung vonZinkoi-yd und Fieiwcrdenvon Iodwasserstoffsäure hingehenden Einfluß der Luft zu hindern,die ganze Operation möglichst beschleuniget, sohin deren unnöthigeEinwirkung möglichst hintangehalten werden mnß; gehörig be-schaffen besteht dieses Präparat aus 20,35 Zink und 79,65 Jod,hat eine weiße Farbe, einen sehr styptisch. unangenehmen Ge»schmack, zieht an der Luft Feuchtigkeit an, während eö auch all»mälig zersetzt wird; löset sich in Wasser leicht auf, mit einergrößern Menge desselben zusammengebracht, wird Zinkorydhydratabgeschieden, sonst läßt es sich in weißen Nadeln sublimiren.
Die Anwendung geschieht meist äußerlich in Form einerSalbe, 1 Drachme desselben mit 1 Unze Fett zusaminengerie-den zur Zertheilung skrophnlöser Geschwüre als Injektion, Col-lnrium:c.