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weßhalb man gleich die erforderliche Menge desselben abwägen,sonst aber durch einen Versuch im Kleinen bestimmen muß, wieviel von letzterem im aufgelösten Zustande nothwendig ist, umdie Zerlegung des erster« zu bewirken, welches gefundene Ver»hältniß zur Quantität der Zinkaufiösung dann zu nehmen ist.
Von der angemessenen Quantität des Fällungsmittelshängt die Beschaffenheit des Niederschlages ab, denn ist solchesnicht in hinreichender Menge angewendet worden, so enthältselber, wie gesagt, ein basisches Sulfat, und ist dieses im lieber«schusse zugesetzt worden, so nimmt diesen der Präcipitat zumTheil auf, demnach er dann natronhältig ist; besonders wennman diese Operation mit heißen Flüssigkeiten vornimmt; sonstkommt noch zu bemerken, daß diese in geräumigen Cylinder-gläsern, Präcipilirtöpfen :c. zu geschehen hat, denn die gegen-seitige Zersetzung der zusammengebrachten Salzauflösungen ge-schieht unter Entwicklung von Kohlensäure, sohin'unter Aufschäu-men, da das Zinkoxyd als basisches Carbonathndrat gefällt, so-hl» zwei Drittel obbezeichneter Säure ausgeschieden werden; derNiederschlag besteht demnach aus
1 Vcrhältniß kohlensaurem Zinkoryd,
2 » Zinkoxydhydrat.
Nach beendeter Fällung läßt man den gebildeten Nieder-schlag sedimentiren, gießt die über demselben befindliche Flüssigfeitab, jenen aber auf ein ausgespanntes leinenes Seihetuch, undfalls das abgesonderte Fluidum milchicht durchgeht, bringt mansolches so lange zurück, bis es klar abläuft; wenn nichts mehrabtropft, schlägt man das Tuch zusammen und preßt es mäßigzwischen Zinnplatten :c., um möglichst alle eingesaugte Flüssig-keit zu entfernen, wornach man den Inhalt desselben in einensteingutenen Topf gebracht, zuerst mit wenig warmen reinenWasser anrührt, dann aber mit einer größern Menge desselbenübergießt, damit in allseitige Berührung setzt, das Pulver ab-lagern läßt, die Flüssigkeit abgießt und auf gleiche Weise das Aus-langen vollkommen vornimmt, solches neuerlich, wie vorangege-ben, auf ein leinenes Tuch sammelt und auspreßt, dann darinbedeckt, trocknen läßt, darauf zerreibt, und in einem reinen be-deckten hessischen Tiegel glüht, um die Kohlensäure und dasWasser zu entfernen, wo dann Zmkoxyd zurückbleibt, das, ge-
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