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Das Zink, auch Spiautei (^utaneßo) genannt, istals pharmacemische Waare in der l. Abtheilung des Commeu-lars S. 143 nach den erforderlichen Beziehungen erörtert »vor»den; da jedoch das im Handel vorkommende Metall mehr oderweniger unrein ist, so wird es nöthig, solches vor der lveiternAnwendung von den beigemengten Stoffen zu befreien, wasnachstehender Weise vorgenommen wird.
Eine beliebige Menge käuflichen Zinkes wird in einem ir-denen Tiegel geschmolzen, dem schmelzenden Zinke eine kleineQuantität Schwefelblumen zugesetzt und mittelst eines mit Un-fchlitt stark bestrichenen, angemessen dicken Holzstabes einigemalgut umgerührt, so daß solche mit jenem in genaue Berührungkommen, und ein Theil des Holzes verkohlt werde, wie auchdas Fett abschmelze, wornach man die an der Oberfläche desfließenden Metalls abgesonderte Schlacke mittelst eines Löffelsabnimmt, wieder eine gleiche Quantität Schwefel zuseht, mitdem neuerdings mit Talg bestrichenen Holzstabe gut umrührt,und dieses Verfahren so oft wiederholt, als sich noch Schlackenbilden; wenn diese entfernt sind, rührt man noch ^»gepulvertenSalpeter zu, bedeckt schnell den Tiegel und läßt den Inhalt, bissolcher überkuhlt ist, bedeckt stehen, um ihn dann ohne Gefahrder Entzündung nach abgenommener gebildeter O^'ndlage ineinen erwärmten reinen eisernen Mörser ausgießen zu können;durch alsogleiches Umrühren mit dem Pistille läßt sich das nochflüssige Zink in verkleinerten Zustand versetzen, und so zur Auf-lösung in Sauren geeigneter mache».
Die eben beschriebene Reinigung des Zinkes gründet sichauf eine Eigenschaft desselben, nämlich unmittelbar mit demSchwefel nur schwierig in Verbindung zu treten, wogegen solcheleichter mit den, jenem beigemengten Metallen erfolgt, welche sogebildete Sulfuride an der Oberflache des flüssigen Metalles sichabsondern, und daher leicht abgenommen werden können, derhinzukommende Talg und die durch Verkohlung des Holzstabessich bildende Kohle hat den Zweck, das Zink vor Oxydation zuschützen, der Salpeter aber, um möglichst alle auf die frühereWeise noch nicht vollständig entfernten fremden Metalle, so wiedie Kohleutheile zu oxydiren und abzuscheiden; um die Entzüu«
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