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Verschlag nach abgesonderter obenanstehender Flüssigkeit mit ko-
chendem Wasser gut aussüßt, dann an einem schattigen Orte ge»
trocknet, aufbewahrt.
Die Bildung dieses Salzes findet gleichfalls im Wege deö
gegenseitigen Austausches der Bestaudtheile Statt, vermöge wel»
chem ausiösliches salzsaures Natron und phoöphorsaures Bleioiyo
hervorgeht, das als unlöslich gefällt wird; da aber letzteres
leicht Doppelverbindungen eingehl, oder auch ^ phosvhossau-
res Salz bilden kann, so darf nicht jedes Bleisalz, sondern wie
angegeben am besten das aufgelöste Hornblei angewendet, und
die Zersetzung nicht im Überschüsse des Fällungsmittels, sondern
besser, daß ein Theil jener Auflösung unzrrsetzt bleibt, vorgenom»
men werden; die so erhaltene Verbindung besteht daim aus:
l Atom Phosphorsäure , 24,24^. ^^.,
5s - >. oder ./>.„ 100 Theilen,
I » Bleioxyd 75,7b)
und bildet ein weißes geruch- und geschmackloses, in Wasser un«
lösliches, aber in Salpetersäure wie auch in Kali- und Natron-
flüssigkeit leicht lösliches Pulver, das in der Hitze schmilzt und
dann kristallinisch erstarrt.
Es wird in Pulverform mit andern Zusähen innerlich
angewendet.
UnAuentum ^llumdi «o^locle^zici, ?1uml»uin tannioum, Un-ßonlum oantra äecudilum ^ulenrieilii, gelbsaures Blei»oxyd, Bleitannat, Autenriethische Salbegegendas Aufliegen.
Die Hamburger Pharmakopoe gibt zur Darstellung dieserals äußerliches Mittel, besonders zu dem obangedeulcten Zweckegebrauchten Verbindung nachstehende Vorschrift:
zerschnittene Eichenrinde 2 Unzen, werde mitgemeinem Wasser 16 Unzen gekocht, bis dieHälfte der Flüssigkeit verdampft ist, dem abgeseihten und filtri»ten Dekokte werde dann unter fleißigem Umrühren
Bleiessig so viel nöthlg zugesetzt, um gerbfauresBleioxyd zu fällen, das, nachdem es sich gehörig abgelagert, unddie obanstehende Flüssigkeit abgegossen worden, gut ausgesüßt, aufein Filtrum gesammelt, und wenn nichts mehr abtropft, die noch