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mit verdünnter Essigsaure längere Zeit, und wenn nöthig wieder-holt unter häusigem Umschütteln in Digestion gestellt, dann nachabgesonderter Flüssigkeit das rothe Pulver vollkommen ausge-waschen und getrocknet werden; gewöhnlich lösen sich 13 bis15 pCt. Oryd auf, weßhalb man die abgegossene Flüssigkeit, sowie die ersten ilbsüßwasser auf essigsaures Bleioxyd benutzenkann.
Außer den beschriebenen sind noch nachstehende Bleipräpa-rate pharmaceutisch-medicinisch wichtig.
s) ?1nm1iulli c^Äliicutn,?Ililul)Uln Il^äroo/Äniouln, richtiger: ?!uml>!iin s^äeroo)'»»nioum, 8/äero<:/2n28 ^»lumbi, Ferrocyanblei, eisen-blau saures Blei, Cyaneisenblei.
Selbes wird erhalten, wenn man einer verdünnten Auflö»sung des neutralen essigsauren Bleiorydeö so lange eine gleich»falls verdünnte Solution des Vlutlaugensalzes (S. 191) zuseht,als noch ein Niederschlag erfolgt, der, nachdem er sich gehörigabgelagert und die obanstehende Flüssigkeit abgegossen worden,vollkommen ausgesüßt, dann auf ein Filtrum gesammelt, ge-trocknet wird.
Die Bildung dieser Verbindung läßt sich aus dem S. 192Erläuterten entnehmen, nur daß hier essigsaures Kali, das aus-gelöst bleibt, und Ferrocyanblei gefällt wird.
Dasselbe bildet ein weißes, geruch- und geschmackloses,in Wasser unlösliches Pulver, das aber durch Digestion mitkohlensaurer Kaliflüssigkeit wieder derart zersetzt wird, daß sicheisenblausaures Kali, dann kohlensaures Bleioryd bildet.
Selbes wird nur selten in Pulverform mit anderen Zusähenmedicinisch angewendet.
«loäetuill ^Iuml>i, ?Iuml>um ll/cli'ojaöieum, H^rnjo^Ä«r>Iuml)i, ?Iuml,i )o6i<lum, Iodblei, Bleijod id.
Dasselbe wird erhallen, wenn man eine verdünnte Auflö-sung des neutralen essigsauren Bleioxnds durch eine, mit etwasEssigsäure angesäuerte Solution des Kaliumjodids (hndrojod«sauren Kali) bis zur beendeten Fällung versetzt, dann noch einige
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