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Nachdem sich das Quecksilber mit dem Jod so wie mit Chlorund Brom in zwei Verhältnisse!! verbindet, so muß man auchnachstehende Präparate unterscheiden.
«. H^ cl r a rA^ru in ) o «I 3 t u m vi rille,^ocluretum ^/clrnrßvri, ^oclelum li^llial-ßvruln, Nercuriuz^'oc!2lu8 /Ii>vu8, H^clrÄi ß^rutn ^>iojoc!2lull!, ?ic>lc>ioäuretummereuiii, Q u e cksi l b e r) o d ü r, einfach Quecksilber-jodid, grünes I odquecksilbe r, Halb-Mercu rjod.
Diese Verbindung kann nach Vorschrift mehrerer Pharma-kopoen durch unmittelbares Zusammenbringen der Bestandtheileoder auch im Wege der gegenseitigen Zersetzung erhalten werden;auf erstere Weise verfahrt man nachstehendermaßen:
Jod 5 Drachmen werden in einem steinernen oderporzellanenen Mörser mit Zusatz von etwas Weingeist gerieben,dann
gereinigtes Quecksilber 1 llnze hinzugesetztund unter öfterem Besprengen mit Weingeist — damit die Men-gung stets feucht sc« — so lange durch unauögesetzteöUmrührenin gegenseitige Berührung gebracht, bis die Vereinigung erfolgt,daher alles Quecksilber verschwunden, und ein schön dunkel-grünes Pulver erhallen worden, das dann auf Fließpapier aus-gebreitet, getrocknet, endlich in gut verschlossenen Gefäßen, vordem Lichte geschützt, aufbewahrt wird.
Mehr als die angegebene Menge der Ingredienzien aufeinmal zusammenzubriugen, ist nicht rüthlich, weil wegen der hef-tigen Reaktion die Erhitzung oft bis zur Entzündung und Erplo-sion gesteigert, wobei Jod verflüchtiget und eine fchwarzgraueMasse erhalten wird, die ein Gemenge von Quecksllberjodür,Jodid und Orndul ist, daher um die zu heftige gegenseitige Wir-kung zu mäßigen, und eine gleichförmige, bloß aus Iodür beste-hende Verbindung zu erhalten, das Anfeuchten mit Weingeistund das fleißige Verreiben der Zuthaten nothwendig ist.
Nach der zweiten, von der Hamburger Pharmaccpöe auf-genommenen Methode werden:
Frisch bereitetes salp etersaures Queck-silberorndul (S. 257) 100 Gran, in heißem destillirten
H.-
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