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das käufliche Präparat zuweilen salpeterhältig befunden worden
seyn.
DaS Quccksilberornd wird wegen dessen heftig ätzend »gif-tiger Wirkung selten innerlich in Pillen» und Pulverform, meistaber äußerlich mit verschiedenen Zusaßen, besonders als Salbe,von welchen die wichtigsten Magistralformeln in der zweiten Ab-theilung unter den betreffenden Rubriken angegeben zu finden sind,medicinisch angewendet,
<^) H)l1rar^)rum I)io^Ic>rut,nm coil-oäivum.
U^cllllrß^rum murlÄlioum co»ro^ivum, Muri»« Ii^ärai»ß^ri ourru5lVll«, Nerouriu» »ulilimatu» oarro«ivu«, ?erol»lu>riäuin K^ärar^ri, Liollloretuin K^llrar^ri, Neutoollloretuiumerourii, Deutoli^roLlllarg« ll^ärar^^ri, H^clr»r^ru8 oorru-«ivu« »Ibli«, zweifach Quecksilberchlorid, Quecksilber»per- oder deutchlor io, salz saures Quecksilberorpd,hydrochlor saures Mereuro^yd, Aetzsublimat, atzen»der Quecksilbersublimat,. doppeltChlorquecksilber.
Die Vorschrift in der neuesten Ausgabe der österreichischenPharmacopöe lautet:
Reinstes Quecksilber 4 Unzen,concentrirte Schwefelsäure 7 Unzen, werdenin einer Olasretorte aus dem Sandbade bis zur Trockenheit de-stillirt, die rückbleibende Salzmasse mit der gleichen Menge ge»trocknetem Kochsalze genau vermengt, dann aus einemGlaskolben, bis nichts mehr aufsteigt, sublimirt; nach dem Erkal-ten aus dem zerbrochenem Apparate der Sublimat herausge»nommen, das im Rückstände befindliche schwefelsaure Natronaber weggeworfen.
Bei Darstellung des Quecksilber-Aetzsublimates sind mehrerePunkte zu berücksichtigen:
Da bei Einwirkung des Vitriolöles auf das Quecksilberviel schwefelige Saure entwickelt wird, so kommt es darauf an,ob man solche gleichzeitig gewinnen oder verjagen will; im er»stern Falle bringt man in eine untubulirte Retorte zuerst dasQuecksilber, dann durch einen sogenannten Horizontaltrichter dieangemessene Menge englisches Vitriolöl, setzt solche in einSandbad, lind verbindet sie entweder mittelst eines Vorstoßes
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