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Ferrum ox^6ulstum ni^rum, ?rotux)>äuni kerri, Ox^6uir>.lerrnzuli» ni^rum, ^etl>ios»z mgrtiali« «. kerrieu«, Eisen»o^rydul, schwarzes orydulirtesEisen, Eisenmohr.
Die österreichische Pharmakopoe gibt zu dessen Darstellungnachstehende Vorschrift:
Künstlich bereitetes schwefelsaures Eisen»orydul eine beliebige Menge; man löse solches in einer hin-reichenden Menge destittirtem Wasser auf und gieße nach und nachso lange aufgelöstes, einfach kohlensaures Kali hinzu, biskein Niederschlag mehr erfolgt, welcher vollkommen ausgesüßt, ge-trocknet, dann mit Leiuöhl zu einem dicken Brei angemacht, beigelindem Feuer bis zur vollständigen Verbrennung des Oehlesgeglüht, dann aufbewahrt wird.
Zu bemerken ist hierbei: Die Auflösung des reinen Eisen-vitriols bewirkt man in dem 30fachen Gewichte warmen destil-lirten Wassers, welche Solution filtrirt, in ein geräumigesCylinderglas gebracht, und nun die Fällung, jedoch am zweck-mäßigsten mit einfach kohlensaurem Natron in dem fünffachenGewichte destillirten Wassers aufgelöst vorgenommen wird, undzwar indem man letztere Auflösung unter hausigem Umrührenmit einem Glasstabe jener in abgetheilten Portionen so lange -zusetzt, bis keine Trübung mehr bemerkbar, wornach manAlles, das Gefäß mit einer Glasplatte bedeckt, zur Ablagerungdes Niederschlages ruhig stehen läßt, die über selbem befind-liche Flüssigkeit möglichst abgießt, oder zweckmäßiger mittelsteines hydrostatischen Hebers absondert, auf solchen reines heißesWasser aufgießt, durch anhaltendes Umrühren mit dem Boden-satze in Berührung bringt, dann wenn sich der Präcipitat wiederabgesondert hat, die über solchem befindliche Lauge neuerlich ab-gießt und auf diese Weise noch so oft verfährt, bis das zuletztaufgegossene Wasser keinen merklich salzigen Geschmack mehr an-nimmt und fo auch eine Probe desselben mit salzsaurem Barytversetzt, kaum mehr getrübt wird, in welchem Zeitpunkte manden so behandelten Niederschlag auf ein Filtrum sammelt, undwenn die Flüssigkeit abgelaufen, solches in mehrfach übereinandergelegtes Löschpapier einschlägt, und an einem warmen Ortedem Trocknen überläßt.