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und 22 Theile Salmiak in einem Porzellanmörser zusammenreibt,dann so viel heißes destillirtes Waffer zuseht, als zu dessen Auf-lösung nöthig, die Solution filtrirt und dem Krnstallisiren über-läßt, die Mutterlauge durch Abdampfen concentrirt, die letztenKrystalle aber von dem sich meist abgesonderten weißen Pulvertrennt.
Man bekommt hellgrüne, polnedrifche, glasglänzende, durch-sichtige Krnstalle von unangenehm metallisch salzigem Geschmack,die in Wasser löslich sind, und als Arzneimittel alle Beachtungverdienen.
8. iniil'iötlco - ü^llrar^ra-cunriouz «mmoniilogli«. 8oluli««uzni elMlnonigtO'luuiillNel cum n^rgl-ß/ro, Quecksilber-haltige oder zusam mengesetzte Kupfers« lmiak flüs-sig ke it.
Die ursprüngliche Vorschrift lautet: Man löse 1 DrachmeCalomel in 1 Unze verdünnter Salzsäure, nöthigen Falls mitZusatz von 1 Drachme Salpetersäure auf, und setze diese Solu-tion derKupferoLl)d-An,moniakfIüssigkeit(S. 121) unter fleißigemUmrühren so lange zu, bis die entstandene dickliche und undurch-sichtige Flüssigkeit sich plötzlich aufgeklärt uud eine grüne F^rbeangenommen hat, wo zu 2 Unzen der letztern '/2 Unze und 5 Scru-pel der erster» benöthiget werden.
Da sich beim Zusammenkommen von Calomel mit salpeter-säurehaltiger Salzsäure (denn in Salzsäure allein löset sich sol-cher nicht auf> sogenannter Queckstlberatzsudliniat bildet, so hatEwerts dieses Präparat derart zu bereiten angegeben, daßman schwefelsaures Kupferoryd, Salmiak und O.uecksilberähsub-limat von jedem I Theil >n 16 Theilen destillirtem Wasser auflö-set, oder nach einer anderen Vorschrift, daß man in 1 Unze dereinfachen Kupfersalmiakfiüssigkeit 30 Gran Aetzsublimat auslöset.Dieses Präparat bildet ein blaugrünes, klares, durchsichti-ges Fluidum von scharfmetallischem, lange anhaltendem Geschmack,das sich mit Wasser und Weingeist in jedem Verhältnisse mischenläßt, und mit 80 Theilen des ersteren das quecksilberhal-tige an tim iasmatische Wasser, ^u» »nümiazmgticacom^ozitg liefert.
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