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in Verbindung mit Ammoniak davon, und es bleibt dann Oj'ydzurück.
Dieses Präparat soll schön blau, krystaNisirt, nicht aberschon verwittert und in der angegebenen Menge Wasser von ge-wöhnlicher Temperatur löslich seyn.
Dasselbe wird thcils mit Zucker in Pulverform, theils inder Auslösung angewendet, welche Solution auch nach mehrerenPharmacouöen, als:
officinell und erhallen wird, wenn man I Drachme des frystalli-sine» Salzes in 1 Unze destillirten Wassers auflöset, und diedunkelblaue Flüssigkeit aufbewahrt; um jedoch die Abscheidungeines basischen Salzes zu verhindern, ist es nöthig, einige Tro-pfen Ammoniakfiüssigkeit hinzu zu setzen; dieselbe wird auch alsReagens zur Entdeckung der arscuigen Säure gebraucht.Zuweilen wird noch Anwendung gemacht vom:
I^inuor cuini ammonioeZliz , l'inelui u ou^ii I ooeiulo»,1^'nctul» veneriz volalilo, (Mullas eu^,ii l^e«!8Ü, Kupfer-ammoniakflüssigkeit, blaue Kupfertinktur, welcheerhalten wird, wenn man 1 Theil reine Kupferfeile mit 8 TheileuAetzammoniakflüssigkeit in einem Glaögefäße übergießt, welchesaber nur bis auf die Hälfte damit angefüllt seyn darf, dannsolches mit einem Korkstöpsel verstopft, unter öfterem Um schüttelnund Oeffnen desselben, um neue atmosphärische Luft einzulassenstehen läßt, bis die Auflösung des Kupfers erfolgt ist, und dieschön lasurblaue Flüssigkeit dann aufbewahrt.
Das Kupfer hat die merkwürdige Eigenschaft, unter Einflußvon Ammoniak aus der Luft Sauerstoff anzuziehen, sich zu orndi-ren, wie auch zugleich aus selber Kohlensäure absorbirt wird,wornach in der Flüssigkeit ein basisches Kupferorydcarbouat mitAmmoniak verbunden enthalten ist, denn das Kupferoryd wirdvon reinem Ammoniak nicht, wohl aber leicht bei Zusatz einigerTropfen von einer Säure oder kohlensauren Ammoniaks auf-gelöst.
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