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ferstoffgas gefällt, zugesetztes Ammoniak in der vom gebildetenKupfersulfurid abfiltrirten Flüssigkeit einen weißen, imUebecschussedesselben wieder löslichen Niederschlag hervorbringt. — DasKu-pfer wird nur pharmaceutisch verwendet, und von demselben nach-stehende Präparate medicinisch angewendet.
I.im3tul'2 oupll, Kl! pfer feile; selbe wird erhalten, wenn,man reines Kupfer mit einer eigens hierzu bestimmten Feile inein gröbliches Pulver verwandelt, und dieses an einem trockenenOrte aufbewahrt.
Dasselbe wird kaum als Arzneimittel, sondern Hauptfach'lich gebraucht, um das Metall leichter in Säuren auszulosen, zuwelchem Zwecke man, falls solches auf die obbeschriebene Weisegereiniget wird, nur von Zeit zu Zeit das gebildete Metallhäutchenvom Eisen abzustreifen braucht, um ganz dünne Lamellen zubekommen, die sich nach stattgefundener Reinigung zur weiternVerwendung:c. eignen.
0x)'6um ouz,l-i, Kupferornd.
Diests Oryd des Kupfers hat mau früherhin in den 'Apo-theken auf eine sehr abweichende Weise bereitet und unier beson-dern Namen wie ^ez uglum, 8Hugmg «eri«, ^ei-u^o u8t», <^ro>euz venei-'», (!e>!x eupri, vorräthig gehalten und solches entwederdurch Calciniren des Kupfers wit Kochsalz, Auswaschen dergeglühteu Masse oder Erhitzen des Grünspans in einem Tiegel,oder Zersetzen des Kupfervitriols auf gleiche Weise in der Glüh-hitze und nachfolgendes Auswaschen deö Niederschlages bereitet;jetzt stellt man sich am zweckmäßigsten dasselbe dar, wenn manreines Kupfer in verdünnter Salpetersäure mit Hilfe der Wärmeauflöset, die Solution mit Wasser verdünnt, dann in ein geräu-miges Cnlinderglas gebracht, mit aufgelöstem kohlensauren Natronlangsam und unter häufigem Umrühren präcipitirt und den ge-bildeten Niederschlag nach dem gehörigen Aussüßen trocknet, dannin einem hessischen Tiegel glüht, bis ein schwarzes Pulver zu-rückbleibt , das in trockenen Glasgefäßen gut verstopft aufbe-wahrt wird.