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quioxyd (man sehe Ehrmann's populäre Chemie 1. Bd. S. 642)hervorgeht— vereiniget und so gleichsam ein goldsauresZin nsesqiiioryd bildet; mährend Andere annehmen, das be-sagte intermediäre Oryd entziehe dem Goldoryd Sauerstoff, wo-durch letzteres in Orndul, jenes aber in Zinnsäure umgewandeltwerde, wornach also zinnsaures Goldorndul entsteht;auch wird angenommen, daß das Gold gänzlich reducirt und infeinzertheilten Zustand übergehe, das mit Zinnoryd den Gold-Purpur darstelle, welcher übrigens nicht immer gleiche Beschaffen-heit zeigt, denn auf dessen Bildung von ausnehmender Schön-heit haben mehrere Umstände Einfluß, die in Ehrmann's po-pulärer Chemie S. 642 näher angegeben zu finden sind.
Der Goldpurpur bildet ein dunkelbraunes, zerrieben einschmutzig bläuliches Pulver, das geruch- und geschmacklos, inWasser, Weingeist:c. unlöslich ist; einer höheren Temperaturausgesetzt, läßt es 7'/ipCt. Wasser fahren und wird dann Heller;mit Glasflüssen zusammengeschmolzen färbt es solche purpurroth,wozu solches auch technisch benützt wird.
Derselbe wird zuweilen wie das Goldoryd medicinisch be-nützt.
Sonst hafte man auch noch das sogenannte Knallgold(^urum lullningns «. tonsntz, ^urum Äinmoniütum, Ox/llumnuri-gmmoniLtum, Goldorn d-Am mo nia k, goldsauresAmmoniak auch Stickstoffgold genannt) medicinisch an-gewendet, welches durch Fällung einer neutralen salzsauren Gold-orndsolution mit Aehammoniatflüssigkeit und Aussüßen des Nieder-schlages erhallen wird, wo man ein gelbbraunes, in Wasser«,unlösliches Pulver erhält, das durch Reiben, Erwärmen ic.leicht unter Detonation zerfetzt wird, weßhalb dessen Darstellungund Mengung mit anderen Zusätzen sehr gefährlich ist, und deß»wegen kaum mehr Anwendung findet.
4. VisllmtKuM.
M2!'c««it», Wismuth, Mareasit, Aschblei.
Dieses Metall ist als pharmaceutlsche Waare im I. Bde. des
Commentars S. 36 u. f. f. beschrieben; da dasselbe für sich keine
Anwendung findet, so wird wegen dessen Eigenschaften und der
sonstigen Beziehung auf die obbezeichneten Ortes erörterte Cha»