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schnell zu einer dunkelrothen Flüssigkeit deliquescirt, vom Wasser,Weingeist und Aether mit rothgelder Farbe aufgenommen wird.Wird jene Masse noch weiter mäßig erhitzt, so entweichen zweiDrittheile des in dieser Verbindung enthaltenen Chlors und nurGoldchlor ii r, d. i, ein Drittel Goldchlorid (I'rocnloi-u-i'etuin »uli) bleibt in Form einer gelblichweißen, >n kaltem Wasserunlöslichen Masse zurück, welche, mit letzterem erhitzt, in neutralessalzsaureö Goldornd und metallisches Gold zerfällt, und durch ge-steigerte Temperatur endlich alles Chlor fahren läßt, wornachmetallisches Gold zurückbleibt.
Zum medicinischen Gebrauche wird nur das saure salzsaureGoldornd oder das salzsaure Goldchlorid verwendet, welches seinerhyqroscopischen Eigenschaft wegen in Glasgefäßen,, mit luftdichtschließenden Stöpseln versehen, an einem kühlen, trockenen unddunklen Orte aufbewahrt werden muß.Das Goldchlorid besteht aus1 Atom Gold, 65,19 1. „„^.,
3 » Chlor, "" - -- ^ >m 100 The.len.
In dem krystallisirten Salze sind 3 Atome Wasser gebunden, wor-nach sich dessen Zusammensetzung, wie folgt, darstellt:
Gold.. 59,89 Goldornd 67,12 1 . ,^
Chlor. 31,98 oder -- Salzsäure 32,88/"'^^h.Wasser 8,13
Die Quantität der überschüssigen Salzsäure läßt sich nichtangeben, denn es kommt darauf an, wie stark die AbdampfungStatt gefunden, wo dann mehr oder weniger von selber entwiche»ist, wie auch selbst dann mechanisch beigemengtes Wasser vorhan-den senn kann.
Wenn das Salz rein ist, muß es sich im Weingeist leichtund vollständig auflösen und keine merklich überschüssige Mengefreie SalMure enthalten.
Dasselbe wird sowohl innerlich in sehr kleinen Gaben mitStärkmehl (vorzüglich aber mitBärlappsamen) gemengt, aufdieZunge oder das Zahnfleisch eingerieben, dann äußerlich in Sal-benform :c. gegen Syphilis, krebsartige Geschwüre, Drüsen,hauptsächlich in aufgelöstem Zustande angewendet; diese Solution: