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saure Silberausiösung durch Trübung derselben vorhandenes Bleianzeigt; der bei der Auflösung in reiner verdünnter Salpeter-säure zurückbleibende gefärbte Rückstand ist gewöhnlich Gold.
Das zertheilte Silber oder Silberpulver Or-^enlum ilivizum) hat nach dem Trocknen eine grauweiße Farbe,ist mattgläuzcnd, durch Reiben mit einem glatten Körper wirdes aber glänzender, sonst verhält sich solches wie oben angegeben.
Anwend u n g. Das reine Silber wird zur Darstellunganderer Präparate und das zertheilte Silber wie gesagt auch mitZucker u. s. w. zufammengerieben innerlich verwendet.
Die vorzüglichsten Silberpräparate, welche medicinische An»Wendung finden, sind:
Oxyäum .^r^enti, Silberornd.Um solches darzustellen, wird krnstallisirtes salpeter-saures Silberoxyd eine beliebige Menge in dem 30fachenGewichte destillirten Wassers in einem geräumigen Cy-linderglase aufgelöst und dieser Solution so viel reine Kali-lauge zugesetzt, bis solche bedeutend vorwaltet, was man ander starken Bläuung des rothen Lakmuspapieres bemerkt; denso gebildeten Niederschlag läßt man gehörig absetzen, sammeltihn auf ein weißes Filtrum, wäscht ihn gehörig mit destillirtemWasser aus, trocknet dann das Filtrum, in Löschpapier eingeschla-gen, hei sehr mäßiger Wärme, und bewahrt das erhaltene Präpa-rat, sorgfältig vordem Lichte geschützt, wohl verschloffen auf.
Die Darstellung des Silbcroxydes aus dem angewendetenSalze gründet sich auf die nähere Affinität des Kalis zur Sal-petersäure, womit ein in Wasser lösliches Kalinitrat entsteht,während das im Silbersalze schon vorhandene Oryd ausgeschie-den wird; der Ueberschuß an Fällungsmittel ist nöthig, um einevollständige Zersetzung zu bewirken, sohin das Präparat rein zu er-halten. Man erhalt bei 65 pCt. vom angewendeten Silbeniitrat,selbes besteht aus 1 Atom Silber,
» 1 » Sauerstoff,
oder 93,11 ? Metall,» 6,89 » Sauerstoff,in 100 Theilen.